Die Kismet verfügt über zwei Helikopter-Pads sowie eine private Aussichtsplattform mit einem Außenbett zur Sternbeobachtung. | Gabriel Alomar

In Palmas Club de Mar treffen dieser Tage gleich zwei Megayachten mit über 90 Meter Länge aufeinander: Die Tatoosh und die Kismet. Die Tatoosh gehörte früher dem 2018 verstorbenen Mitbegründer von Microsoft, Paul Gardner Allen, während die Kismet im Besitz des pakistanisch-US-amerikanischen Unternehmers Rafiq Shahdid Khan ist.

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Beide Luxus-Yachten teilen sich einen Liegeplatz und zählen zu den prestigeträchtigsten und luxuriösesten Yachten der Welt. Die 92 Meter lange Tatoosh, die eine Höchstgeschwindigkeit von 19 Knoten erreicht, wurde im Jahr 2000 von der deutschen Werft Nobiskrug gebaut und bietet Platz für rund 20 Gäste und 30 Besatzungsmitglieder. Zu den Einrichtungen an Deck gehören ein Hubschrauberplatz für zwei Helikopter, ein Kinosaal, ein Swimmingpool sowie eine besonders luxuriöse Suite mit einem Salon, Kamin und Parkettboden. Darüber hinaus hat sie eine kleinere, zwölf Meter lange Segelyacht an Bord. Optisch sticht ins Auge, dass im Gegensatz zu ihrem sehr modernen Äußeren ihr Ambiente und die Ausstattung eher klassisch gestaltet sind.

Die Tatoosh belegt mit 92 Metern aktuell Platz 26 der längsten Yachten der Welt. (Foto: Wikimedia.org/ Oxam Hartog)

Auch die 95 Meter lange Kismet wurde in Deutschland gebaut, und zwar von der in Bremen ansässigen Werft Lürssen. Sie wurde von dem britischen Studio Raymond Langton entworfen und Espen Oeino gestaltet. Die Luxusyacht kann mit maximal 17 Knoten durch das Meer gleiten und bietet Platz für 16 Gäste und 28 Besatzungsmitglieder. Sie kann für 1,2 Millionen US-Dollar Euro pro Woche gechartert werden, was beispielsweise die Sängerin Beyoncé für sich in Anspruch nahm. Darüber hinaus war sie auch in dem Netflix-Film "6 Underground" zu sehen.