Die charmante Frittenbude auf auf der Plaça de Mercat ist auch bei Deutschen sehr beliebt. | T. AYUGA

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Die Pläne von Palma de Mallorcas Stadtverwaltung, die sich auf der Plaça de Mercat befindende "Bar Alaska" aufzuhübschen und an einem anderen Standort zu positionieren, schlagen hohe Wellen. In Form eines Protestes rief daher ein spanischer Grafikdesigner und Atelierbesitzer, Toni Sorell, auf der Online-Plattform Change.org eine Petition ins Leben, wo bislang 1805 von angestrebten 2500 Unterschriften zusammenkamen.

In seinem Gesuch weist Sorell darauf hin, dass es sich bei der "Bar Alaska" um ein symbolträchtiges und emblematisches Lokal handele. "Es ist nicht nur eine Bar unter freiem Himmel, sondern für mehrere Generationen von Mallorquinern ein informeller Treffpunkt. Es handelt sich somit um einen Teil des kollektiven Gedächtnisses unserer Stadt und mit den wunderbaren Schildern sogar um ein grafisches, historisches Erbe."

Der Mallorquinier Toni Sorell hat die Kampagne zur Rettung der Kult-Bar ins Leben gerufen.
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Weiterhin hieß es in der Online-Petition: "Die geplante Rekonstruktion wird leider niemals mit dem Original (der "Bar Alaska") mithalten können. Wir fordern aus diesem Grund, dass das Rathaus von Palma das Projekt überdenkt. Ansonsten wäre das einen weiteren Schritt bei der Zerstörung der Identität unserer Stadt bedeuten."

Die Konzession für Bar, die bereits seit 1936 besteht und auch bei Deutschen sehr beliebt ist und Kultstatus genießt, war schon 2007 abgelaufen.