Sexismus-Vorwurf gegen Minister

Gabriel Company forderte Oppositionspolitikerin zum Küssen auf

Pilar Costa denkt nicht daran, Gabriel Company "ein Küsschen" zu geben.

Pilar Costa denkt nicht daran, Gabriel Company "ein Küsschen" zu geben.

Die Opposition im Balearen-Parlament wirft Umweltminister Gabriel Company Sexismus vor. Die Äußerung, die die Sozialisten so empört, tätigte der Minister während einer Parlamentssitzung, in der es um die Pläne zur Suche nach Erdöl und Erdgas im Meer rund um Mallorca ging.

Company, der der konservativen PP angehört, sagte zur sozialistischen Abgeordneten Pilar Costa, falls das Umweltgutachten über die geplante Suche negativ ausfalle, müsse sie ihm "ein Küsschen" geben. Der Hintergrund: Die Sozialisten sind gegen die Schürfarbeiten. Das gilt auch für die balearische PP, die damit im Gegensatz zur Parteilinie in Madrid steht

Vertreter der sozialistischen Fraktion im Parlament kritisierten, der Kommentar Companys sei "sexistisch" und "machohaft". Sie reichten eine formale Beschwerde bei der Parlamentspräsidentin ein. Die PP-Fraktionssprecherin Mabel Cabrer verteidigte den Minister: "Es gab keine Absicht, jemanden zu beleidigen." (jm)

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