Billigere Flüge für Insulaner gefordert

| | Palma, Mallorca |
Am Montag auf dem World Travel Market in London: Die balearische Ministerpräsidentin Francina Armengol unterhält sich mit ihrem

Am Montag auf dem World Travel Market in London: Die balearische Ministerpräsidentin Francina Armengol unterhält sich mit ihrem kanarischen Amtskollegen Fernando Clavijo.

Foto: Ruiz Collado

Flüge zwischen Mallorca und dem spanischen Festland sollen für Insel-Residenten deutlich billiger werden. Das will die Balearen-Regierung erreichen.

Bei der Reisemesse World Travel Market in London gab es einen gemeinsamen Auftritt balearischer Regierungsmitglieder mit ihren Kollegen von den Kanaren. Hinsichtlich einer Änderung des Residentenrabatts ziehen beide Inselgruppen an einem Strang. Von der Zentralregierung in Madrid wird gefordert, dass ab Januar die Tickets von Insel-Residenten, die zum Festland fliegen oder von dort kommen, mit 75 Prozent bezuschusst werden. Bisher sind es 50 Prozent.

Der kanarische Ministerpräsident Fernando Clavijo erklärte in London: "Wenn der Staat alle Anstrengungen unternimmt, um den Schienenverkehr zu fördern, dann muss es zum Ausgleich für Inselbewohner eine Förderung des Flugverkehrs geben." Die balearische Ministerpräsidentin Francina Armengol sagte: "Der spanische Haushaltsplan für 2018 muss den Anstieg der Subvention beinhalten."

Kürzlich wurde der Zuschuss, den Balearen-Residenten erhalten, wenn sie zwischen den Inseln unterwegs sind, von 50 auf 75 Prozent erhöht, was zu einem Anstieg des interinsularen Flugaufkommens geführt hat.

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