Sánchez will Alarmzustand um gleich einen Monat verlängern

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Kabinettssitzung der spanischen Regierung.

Kabinettssitzung der spanischen Regierung.

Die linkssozialistische spanische Zentralregierung will den zunächst bis zum 24. Mai geltenden sogenannten Alarmzustand weiter verlängern, und das einen ganzen Monat lang. Das meldeten spanische Medien am Mittwoch. Vizepräsidentin Carmen Calvo sondiere angesichts der hauchdünnen Mehrheit des "Gobierno" bei anderen Parteien nach Unterstützung.

Die letzte Verlängerung des Alarmzustandes war für Ministerpräsident Pedro Sánchez kein einfaches Unterfangen mehr. Nachdem die separatistische katalanische Linkspartei ERC ihr Nein und die größte Oppositionspartei "Partido Popular" ihre Enthaltung angekündigt hatten, kam eine Mehrheit nur mit der konservativen baskischen Regierungspartei PNV und den rechtsliberalen Ciudadanos zustande.

Die lange Jahre mit Ministerpräsident Mariano Rajoy regierende konservative Partei "Partido Popular" äußerte inzwischen, beim nächsten Mal mit "Nein" stimmen zu wollen. Die Ciudadanos-Partei äußerte, "streng" mit der Regierung sein zu wollen. Vor jeder Entscheidung müsse es Diskussionen und Konsens geben.

Ob es zu dieser weiteren, besonders langen Verlängerung des möglicherweise verfassungswidrigen Regelwerks zur Eindämmung der Corona-Pandemie kommen wird, ist denn auch fraglich. (it)

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Majorcus / Vor 4 Monaten

exMallorquiner & Gunnar haben es sehr treffend und unaufgeregt beschreiben!

Gunnar / Vor 4 Monaten

Sollte man sich mal ansehen, muss man aber Diagramme lesen können und nicht, wie einige Honks hier, nur Blut und Galle spucken.Findet man alle Länder, einfach mal stöbern. https://covid19.healthdata.org/spain

bluelion / Vor 4 Monaten

@muli. fyi, auf Madeira wartet auf sie eine 14tägige Zwangsquarantäne (Stand heute). Die hat auch Ronaldo getroffen. Viel Spaß mit ihrer gewissenhaften Analyse in Vorfeld der Urlaubsreise...

Metti / Vor 4 Monaten

Mallorcajörg: volle Zustimmung. Daher konnte ich mir es nicht verkneifen, meinen Beitrag an Julius von und zu Hohenstein so zu verfassen. Wenn man hier und auch in anderen Artikel die Kommentare so ließt, können wir froh sein, das es diese Leute aus Deutschland gibt. Wir würden völlig verböden, wenn, wenn uns nicht die Leutung aus Deutschland zugetan werden würde. Nun könnte die geballte Intelligenz der hier schreiben Deutschen beweisen, das sie es drauf haben und Demos, sowie eine geballte Sammelklage gegen die Coronamaßnahmen zu organisieren. Wir hier auf Mallorcawohnenden bedanken uns schon mal vorab für die Rettung aus Deutschland.

Uschi / Vor 4 Monaten

An @rolhoc ! Madrid macht die Krise schlimmer?! Kein Wunder, denn Spanien steht in Europa pro 1000 Einwohner, was die Sterberate betrifft an erster Stelle. Solange z.b. Deutschland die Grenze zu Spanien aus diesem Grund zu hat, gibt es auch umgekehrt nicht die Möglichkeit zu reisen. Was soll die ständige Politische hetzerei. Also Geduld und abwarten, wie sich die Sache entwickelt

Britta Wolf / Vor 4 Monaten

Wahrscheinlich will Herr Sanchez, wie alle anderen Mitgliedsstaaten noch Geld von der EU haben. Werden die Deutschen und Frankreich am Meisten zur Kasse gebeten. Alles nur ein Geschiebe von Geld im Namen von Corona, auf dem Rücken der Menschen in ganz Europa. Eure Kinder und Enkel in Europa zahlen später die Zeche für den Wahnsinn. Ich fand die erste Phase des Lockdowns vollkommen richtig und wichtig, aber nun ist das etwas Anderes, was unsere Staatsmänner treibt.

exMallorquiner / Vor 4 Monaten

@Julius von Hohenstein: Im Gegensatz zu den meisten Kommentatoren haben die Spanier den Ernst der Lage erkannt, die sie mussten viele Tote beklagen. Ohne den Alarmzustand fallen ausserdem viele Hilfen weg, die aktuell dafür sorgen dass die Menschen in Spanien nicht verhungern.

Britta Wolf / Vor 4 Monaten

Hier ruht der Tourismus, gestorben im Jahr 2020, Danke Europa für den Schwachsinn. Danke ihr Politiker, die ihr euer Geld schon in Sicherheit gebracht habt.

Mallorcajoerg / Vor 4 Monaten

Zum Glück gibt es jede Menge guter und voll cleverer Deutscher, die dem doofen Spanier mal erklären, wie man so was in Deutschland regelt. Die Opposition sitzt übrigens wegen Korruption dort wo sie hingehört: Auf der Oppositionsbank und ist dagegen. Außerdem kann selbst die wahrscheinlich „Diktatur“ definieren. Auf Aluhut-Demos à la Berlin, Köln, Frankfurt oder Stuttgart können wir hier gerne verzichten. Wenn Sie das mit Proteststurm meinen. Es ist unterem genau das, was mir an Spanien so gefällt. Die völlige Abwesenheit von deutschem Mimimi, der Jammerei und dem ekligen Herrenmenschentum.

@Frank. Ibiza kannst du wohl knicken. Cala Rajada wird höchstwahrscheinlich klappen.

Metti / Vor 4 Monaten

Julius von Hohenstein: Die Antwort ist doch klar: Weil wir hier nicht so intelligent sind, wie die Bürger in Deutschland. Weil wir nicht, wie ihr, dicht an dicht auf die Straße gehen und für die Freiheit kämpfen. Es wurde doch auch hier in den Kommentaren klar, das man in Deutschland 10 Schritte voraus ist. Alleine schon wegen dem höheren Intellekt würde ich,an deiner Stelle, kein Vergleich anstellen zwischen Bürgern aus Deutschland und Spaniern. Aber es liegt ja an den Deutschen, die hier auf der Insel wohnen, aktiv gegen den spanischen Staat vorzugehen. Gerichtlich als auch aktiv in Demos organisieren. Diese können ja dann versuchen, sofern der Spanier das auch versteht, da mitzuziehen...Sabine wohnt in Palma,könnte schon mal dort ne Demo starten und auch rechtlich gegen die Maßnahmen vorgehen. In Deutschland sind die Maßnahmen bald ohnehin Geschichte, weil sie rausgeklagt worden sind. Dann können die Bürger sehr bald auch wieder auf Konzerte und Fußballspiele gehen...dank der Klagen.