Neue Behörde will auf Mallorca Katalanisch stärken

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Die Linksregierung will das Katalanische noch mehr stärken.

Die Linksregierung will das Katalanische noch mehr stärken.

Foto: Ultima Hora

Auf Mallorca ist eine neue Behörde gegründet worden, die die festgeschriebenen Regelungen im Bereich der katalanischen Sprache stärken. Das Amt, das sich selbst "Büro zur Verteidigung der sprachlichen Rechte" nennt, wird nach Medienberichten dann aktiv, wenn es die katalanische Sprache beispielsweise als benachteiligt oder geringgeschätzt empfunden wird. Das aus drei Beamten bestehende Büro nimmt seine Arbeit offiziell am 4. Dezember auf.

Die neue Behörde ist dem Erziehungsministerium zugeordnet und soll laut den Berichten keine anonymen Beschwerden etwa von Denunzianten annehmen. Es kann auch keine Sanktionen verhängen, obwohl sich die Chefin dies wünscht. Das Gesetz in diese Richtung zu verändern, wäre aber nicht schlecht, sagte Beatriu Defior. Sie setze dennoch auf Vermittlung. Als Beispiel nannte sie Kanada, wo Englisch und Französisch gesprochen wird, und das Miteinander der Sprachen gut funktioniere.

Neben dem Katalanischen wird bekanntlich Spanisch auf Mallorca gesprochen. Die erstgenannte Sprache gewann nach Einführung der Demokratie in Spanien in den 70er-Jahren immer mehr Bedeutung. Für Ämter und Behörden ist das Katalanische derzeit wichtiger. In der Franco-Zeit war diese Sprache stark zurückgedrängt worden. (it)

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frank / Vor 14 Tage

Ganz klar und deutlich.Entweder will ich im Leben vorwärts kommen , bzw mir mehrere Optionen offen halten oder als Tagelöhner, Billigstkraft , aber dafür 100 % Katalan drauf habend , mich knechten und ausbeuten lassen......Die Feder ist mächtiger als das Schwert.Also hinsetzen, Fremdsprachen lernen oder sich in Katalonien an jeden Strohhalm klammern, in der bequemen Hoffnung, es geht schon irgendwie gut......

Majorcus / Vor 15 Tage

@Michael Düsseldorf: Vortrefflich, dass die erkannt haben, dass Ihre Stadt im Vergleich keinerlei Sinn macht - außer für Japaner, die sich Paris nicht leisten können.

Metti / Vor 15 Tage

Kann ich nur unterstützen! Jeder Dumme mehr ist eine Konkurrenz weniger auf dem Arbeitsmarkt der immer härter wird...-weiter so!

Christian / Vor 16 Tage

Sprachfaschismus nennen ich das...als wenn wir keine anderen Probleme haben. Katalanisten sind bei mir in der Firma unerwünscht, es wird die Sprache gesprochen die alle Angestellten verstehen: Spanisch.

Michael Düsseldorf / Vor 16 Tage

Fliegen drei Menschen nach Tokio: der eine spricht Englisch, der andere Französich und der dritte Katalanisch. Wer bestellt den Tee? Fahren drei Menschen nach Brüssel: der eine spricht Englisch, der andere Franzöisch und der dritte Kantalanisch. Wer sagt dem Taxifahrer wo es hin gehen soll? Treffen sich drei Menschen in München: der eine spricht Englisch, der andere Deutsch und der dritte Katalanisch. Ok. Man kann sich auch woanders verabreden.

Mela / Vor 16 Tage

Man kann das Geld für sinnvollere Zwecke ausgeben.....Alles für die WELTSPRACHE Katalan. Diese wird ja überall auf der Welt gesprochen....und hilft den jungen Menschen überall auf der Welt Arbeit zu finden....hahaha

Majorcus / Vor 16 Tage

Wozu englisch lernen, wenn man sich daheim die Jobs aussuchen kann ... Jedr kann in seiner Freizeit lernen, was er will.

wima11 / Vor 16 Tage

Was müssen das für Menschen sein, die ihre Kinder bewusst dumm halten!

Stefan Meier / Vor 16 Tage

Kleinstaaterei für Kleingeister.