Armengol präsentiert Hilfspaket für restriktionsgeschädigte Betriebe auf Mallorca

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Ministerpräsidentin Francina Armengol.

Ministerpräsidentin Francina Armengol.

Foto: Ultima Hora

Die Regierung von Mallorca und den Nachbarinseln greift Unternehmen, die von Restriktionsmaßnahmen betroffen sind, mit 103,5 Millionen Euro unter die Arme. Ministerpräsidentin Francina Armengol kündigte das Hilfspaket am Freitag an.

53,3 Millionen gehen direkt an die Firmen. Die gehören zum großen Teil der Restaurantbranche an. Auch Fitness-Studios und Spas kommen in den Genuss dieser Hilfen. Das Geld soll monatlich ausgezahlt werden, pro Betrieb sind etwa 1500 Euro drin. Die Laufzeit beträgt höchstens drei Monate.

Die Transport- und Kulturbranche sowie der kleine Einzelhandel, die bereits seit dem Beginn der Pandemie schwer gebeutelt werden, kommen Armengols Angaben zufolge in den Genuss von 20 Millionen Euro. Die Ministerpräsidentin kündigte auch eine Reduzierung der Gemeindesteuern an. Weitere Millionen Euro gehen als rückzahlbare Kredite an kleine und mittlere Unternehmen.

Nach der Schließung sämtlicher Restaurants und Bars auf Mallorca war es am Dienstag zu einer Protest-Kundgebung Tausender Bar- und Restaurantbesitzer in Palma gekommen. (it)

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Roland / Vor 1 Monat

Was soll ein Betrieb (mehrere Personen) mit 1.500 EUR anfangen. Und wie soll ein Kredit zurückgezahlt werden, wenn in absehbarer Zeit kein Geld verdient wird?

Hans B / Vor 1 Monat

Musste zwar noch keinen Konkurs anmelden, aber meine Umsätze sind eingebrochen. warum bitte zieht der Staat nach wie vor jeden Monat die Steuervorauszahlung ein? Zahle mehr Steuern als ich Unsatz mache ...

Christian / Vor 1 Monat

Das sind in manchen Firmen gerade mal die Energiekosten. Armageddon her mit den 300Millionen, wir brauchen keine Strassenbahn und einen "besseren" Paseo. Das Geld war von der EU nicht dafür gedacht.

Holly / Vor 1 Monat

So, liebe regierung, was ist denn das fūr eine gequirllte scheisse, wir haben ein geschäft und seit anfang der krise nichts gesehen, warum nicht???? Und an MM: können sie nicht auchmal ein bisschen druck ausüben und nicht nur nachplappern, was die regierung so beschliesst, was ist denn das für ein journalismus, mann mann mann...... Vielleicht denken sie mal nach und machen mal einen guten job, vielen dank

markus / Vor 1 Monat

Und was ist mit den Saisonbetrieben,die schon seit Okt.2019 kein Geld mehr verdienen? Finde den Fehler! Denn dieGeschaefte,die jetzt erst schliessen mussten,hatten ja zu tun bis jetzt, aber die Saisonbetriebe?Aber selbst mit 1500euro koennen nicht mal die Mieten bezahlt werden,geschweige Wasser und Strom!

Michel / Vor 1 Monat

Zum Leben zu wenig, zum Sterben zu viel - kürzer geht’s leider nicht 🤷🏼‍♂️

Elvira / Vor 1 Monat

Dann geht die Regierung wohl davon aus, dass dieser Zustand, in dem wir uns gerade befinden, noch sehr lange dauern wird.