Offiziell: Restaurants auf Mallorca bis Ende Februar geschlossen

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Die Gastbetriebe dürfen weiter nicht öffnen.

Die Gastbetriebe dürfen weiter nicht öffnen.

Die Restaurants und Bars auf Mallorca und den Nachbarinseln bleiben weitere zwei Wochen bis zum 28. Februar geschlossen. Das berichteten lokale Medien am Mittwoch unter Berufung auf Regierungsmitglieder. Auch Fitnessclubs und Spas dürfen weiterhin nicht öffnen. Mit dieser Entscheidung war bereits in den vergangenen Tagen gerechnet worden.

Die Schließung war Mitte Januar verfügt worden, um die hohe Zahl von Neuansteckungen mit Corona wieder nach unten zu bringen. Einmal wurde dies bislang bis Mitte Februar verlängert.

Als Begründung für die zweite Verlängerung der Restriktionen wurde gesagt, dass die Belastung der Intensivstationen zwar zurückgehe, jedoch noch immer zu hoch sei. Über 100 Personen befinden sich noch dort. Ohnehin sei es nicht ratsam nach dem Einsetzen einer positiven Entwicklung zu schnell zu lockern. (it)

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Michael Düsseldorf / Vor 22 Tage

@Martin Danke für den Bericht und mein Beileid. Über diese Fälle wird genauso geschwiegen wie über die erhöhte Selbstmordrate als Folge der Maßnahmen gegen Corona.

bluelion / Vor 22 Tage

@martin. Da habe ich mich mißverständflich ausgedrückt. Mir Ihrem Einwand haben Sie selbstverständlich recht und ich bitte Sie daher um Entschuldigung. Mit "keine Triage" meinte ich die Coronafälle, die, wie in Portugal, ausgewählt werden müssen für eine intensivmedizinische Behandlung. Ja, es gab viele coronabedingte Fälle, bei denen Notfallbetten wg Corona genutzt bzw. vorgehalten werden mußten. Deshalb sind m.E. die Restriktionen jetzt auch so wichtig, daß das nicht ausufert. Klar ist aber auch, daß auf Grund des schwer vorherzusagenden Pandemieverlaufs einige, wenn nicht viele, Fehlentscheidungen für andere Patienten getroffen wurden - was offensichtlich tragischerweise in Ihrer Familie geschah. So gesehen, gebe ich Ihnen ohne Abstriche einfach Recht.

Roland / Vor 22 Tage

Es ist eben ein Drahtseilakt die richtigen Entscheidungen zu treffen. Mallorca hat natürlich das Problem, dass alles am Tourismus hängt. Hier gibt es keine anderen Einnahmealternativen. Die Zeit läuft den Beteiligten inzwischen weg.

wala / Vor 22 Tage

@Burkhard "Sicher werden wir in einigen Restaurants dann wieder regelmässig Menschen ohne Masken und Abstände zwischen den (unbelüfteten) Tischen und an den Kassen anstehen sehen."

Wo gehen Sie Ihr Klopapier ect. kaufen, wenn Sie nicht an einer Kasse anstehen müssen?

Martin / Vor 22 Tage

@bluelion, "Was die Restriktionen gebracht haben? Daß der Inzidenzwert gesunken ist, daß das KH-System noch nicht kollabiert ist, daß keine Triage vorgenommen werden, daß es weniger Tote gibt. " Keine Triage ?? Weniger Tote ??? Meiner Mutter wurden im März letzten Jahres nach ausrufung des Estado de Alarma sofort die nötige Tumor Biopsie abgesagt obwohl die Krankenhäuser leer waren!!! 2 Monate später kam sie dann mit starken Schmerzen ins Krankenhaus. Die Diagnose war "Sorry... Metasthasen. Können nix mehr machen". Sie ist dann mit 71 gestorben ALLEINE unter Fremden gestorben und konnte sich nicht einmal von Ihren Kindern verabschieden. Und der Hammer ist... 2 Tage vor Ihrem Tod rufen die von der Uni-Klinik an und wollten mir einem zunächst TELEFONISCHEN Termin mit dem Onkologen geben. Im Juni dann ist auch mein Vater gestorben mit 77 an einem Schlaganfall und auch Ihn konnte niemand verabschieden weil wir in Spanien leben und er in Österreich. In meinem Bekanntenkreis kenne ich noch 5 weitere Fälle bei denen durch Behandlungsabsage der Vater, Opa, Oma, Bruder verstorben ist. Es gibt nicht nur Covid !! Es geht vielmehr auch um Lebensqualität und nicht Quantität. Selbst wenn meine Mutter so oder so nicht mehr lange gelebt hätte, Sie hätte wenigstens noch ein paar schöne Monate gehabt mit Ihren Freunden und Familie. Was uns gerade genommen wird ist ZEIT und Lebensqualität. Das kann man nicht später wieder aufholen.

bluelion / Vor 22 Tage

@Dorle54. Was die Restriktionen gebracht haben? Daß der Inzidenzwert gesunken ist, daß das KH-System noch nicht kollabiert ist, daß keine Triage vorgenommen werden, daß es weniger Tote gibt. Sehen Sie sich doch mal die Situation in Portugal an, wo ein Land kurz vor dem Kollaps steht. Von ein paar Foristen wurde Portugal noch vor nicht all zu langer Zeit als weitsichtig und liberal gepriesen und jetzt zahlt das Land, die Bevölkerung die Rechnung. Mallorca steht im Vergleich wesentlich besser da. Das haben die Restriktionen gebracht. Wenn die Insel wirklich Touristen in 2021 empfangen will, braucht es akzeptable medizinische Rahmenbedingungen und keine Zweifler und Schwurbler, die alle Hygienemaßnahmen und Einschränkungen torpedieren, bzw. alles in Frage stellen, um ihre politischen Weltverschwörungstheorien zu propagieren.

Ralf Neubeck / Vor 22 Tage

Die Werte müssen reduziert werden, sonst fällt auch die Saison 21 völlig aus. Diese drastische Reduzierung kann nur durch das Verhalten der Bevölkerung erzielt werden. Ohne Touristen werden sehr viele Geschäfte und Restaurants eh nicht mehr Überlebens fähig sein. So ist das eben, ob man (Frau) das einsieht oder nicht. Übrigens waren die Werte nach dem 1 Lockdown wieder sehr niedrig und in einer Größenordnung, die für einen Tourismus im Sommer angemessen wären.

Burkard / Vor 22 Tage

Sicher werden wir in einigen Restaurants dann wieder regelmässig Menschen ohne Masken und Abstände zwischen den (unbelüfteten) Tischen und an den Kassen anstehen sehen. Ungesühnt natürlich, damit die Balearen dann wegen wieder steigender Zahlen auch die kommende Saison in den Sand setzen...🤦‍♂️ Was gemacht werden müsste: Alles wieder öffnen, bei STRIKTEN Masken-, Abstands-/Aforo-, Lüftungsregeln und die ersten Verstosser sofort wieder öffentlichkeitswirksam für “bis nach der Pandemie” schliessen. Das würde so heilsam sein, dass sich 99% (auch der bislang weniger Verantwortungsvollen Betriebe) zusammenreissen und überleben würden. “Was hat das denn bisher gebracht”-Ignoranten wie Vorkommentatorin Dorle sind die Totengräber des Tourismus!

#stop-coronadiktatur / Vor 22 Tage

Jetzt sollte es auch dem letzten klar sein, dass das ganze Theater, dem wir seit mittlerweile 11 Monaten ausgesetzt sind, nichts mit sorgfältiger Abwägung von Risiken sondern mit Unfähigkeit oder purem Machtwillen zu tun hat. Beides führt gleichermaßen in die Katastrophe. Man erlässt im November einen Stufenplan, um angeblich Verlässlichkeit zu schaffen und bei der ersten Pflicht die Einschränkungen der Einschränkungen der Menschenrechte zurück zu nehmen, fallen den Regierungen haarsträubende Ausreden ein. Wer jetzt noch glaubt, dass die ihre Macht jemals wieder abgeben glaubt auch an den Osterhasen und an den Weihnachtsmann. Wir sind der Situation in totalitären Staaten ganz nah und wer das nicht möchte muss sich jetzt wehren. Majorcus, Stefan Meier & Co. sollten nach Nordkorea auswandern, denn dort finden sie das Leben, was sie hier auch gerne einführen wollen.

Dorle54 / Vor 22 Tage

Ich frage mich, was die ganzen Restriktionen hier wie dort überhaupt gebracht haben. Vor ziemlich ge au einem Jahr wurde alles von gleich auf jetzt geschlossen, gesperrt, verboten. Und wo ist manheute? Wenn es so weitergeht, braucht es nirgends Lockerungen, weil kein Geschäft mehr da ist, um aufzumachen.