Flüchtlinge aus Afghanistan wollen nicht nach Mallorca

| Mallorca |
Afghanistan befindet sich in Zentralasien.

Afghanistan befindet sich in Zentralasien.

Foto: Wikipedia

Die 32 Flüchtlinge aus dem Krisenstaat Afghanistan, die eigentlich nach Mallorca kommen sollten, wollen gar nicht auf die Insel. Sie hätten bereits am vergangenen Samstag auf einer Fähre von Valencia aus in Palma eintreffen sollen.

Medienberichten zufolge befanden sich die Flüchtlinge bereits im Hafen von Valencia. Dort äußerten sie, nicht nach Mallorca, sondern in eine andere Gegend in Spanien zu wollen. Sie sollten auf dem Schiff "Volcán del Teide" zur Insel gebracht werden.

Dem Vernehmen nach soll jetzt eine genauso große Anzahl anderer Flüchtlinge aus Afghanistan den Balearen zugeteilt werden. Bislang ist nur eine einzige Frau aus dem von den radikalislamischen Taliban eroberten Land auf Mallorca eingetroffen.

Die Flüchtlinge waren aus der von den Taliban eingenommenen Hauptstadt Kabul ausgeflogen worden. Die Islamisten hatten diese am 15. August völlig überraschend eingenommen, am Flughafen kam es zu chaotischen Zuständen, der Präsident Ashraf Ghani floh überstürzt ins Exil.

Kommentar

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wala / Vor 21 Tage

@ Stefan Sehr sympathisch. Denen geht es wie mir. Ich will auch nicht auf diese Insel.

Wer will Sie schon auf der Insel? Kein Mensch. Bleiben Sie in Valencia, Sie Möchtegern Unternehmer.

Hans Georg Ziegler / Vor 23 Tage

Cubay. Diese Leute wollen keine neuen Freunde in Europa. Die bleiben mit Ihrer Tradition unter sich. Multi Kulti ist doch komplett gescheitert. Wir haben doch schon Parallelgesellschaften insbesondere in Deutschland. Warum sollten die auf der Insel für 5,83 Euro arbeiten, wenn Sie in Deutschland Vollpension mit Taschengeld bekommen? Abgesehen davon, so lange der Asylantrag läuft ( ca. 2 Jahre ), dürfen die eh nicht arbeiten, selbst wenn der Wunsch bestehen sollte.

Stefan / Vor 25 Tage

Leute, von was sollen die Afganen denn auf der Insel leben? Die 5,83 EUR Bettenmach-Jobs reichen doch nicht mal für alle Spanier. Und von Luft und Liebe können nur die Deutschen mit reicher Oma leben.

Jose / Vor 25 Tage

@Stefan: Sowas wie dich brauchen wir auch nicht auf Mallorca! Ich glaube das gilt auch für Valencia! Falls du da überhaupt wohnst....! Wahrscheinlich sitzt du irgendwo in deiner kleinen Bude in Deutschland, und hast den ganzen Tag Zeit Gegen Mallorca und uns Bewohner zu stänkern...

Hajo Hajo / Vor 25 Tage

Jetzt mal langsam. Oben steht sie wollen anderswo auf dem Fetsland unter gebracht werden. Ich verstehe das sehr gut, denn WAS wollen und sollen sie hier auf einer Insel, die voll vom Tourismus abhängig ist? Ich kann mir nicht vorstellen das sie hier z.B. Kellner sein wollen im Gegensatz zu dem was sie vorher gearbeitet haben.

Es ist auch zu verstehen, dass sie als Mitarbeiter der Spanischen Institutionen und Armee fachlich fortgebildet sind und entsprechend weiter beschäftigt werden wollen. Es ist ja auch nicht bekannt, was man ihnen überhaupt in dem ganzteh Durcheinander versprochen hat?

Hans Georg Ziegler / Vor 25 Tage

Habe ich doch vor ein paar Tagen hier kommentiert. Die wollen weder in Spanien noch auf den Balearen sein. Ziel ist das gelobte Deutschland. Da können die sich so richtig austoben mit Vollpension.

Jose / Vor 25 Tage

Ach, man will nicht nach Mallorca.....?! Man will oder kann es sich aussuchen ?! Und dem wird dann auch noch stattgegeben!? Finde ich ziemlich unverschämt, nachdem man vor dem Tod gerettet wurde, durch Menschen die sich selbst in Lebensgefahr gebracht haben, dann noch Forderungen zu stellen....! Sowas undankbares!!!!

Stefan / Vor 25 Tage

Sehr sympathisch. Denen geht es wie mir. Ich will auch nicht auf diese Insel.

Cubay / Vor 25 Tage

Kaum hat man diese Leute aus einem Krisengebiet evakuiert, stellen sie Ansprüche. Glaube nicht dass dazu jetzt der richtige Zeitpunkt ist. So macht man sich in einem neuen Land keine Freunde.