Abgespeckter Entwurf überzeugt Gegner nicht

Hafenausbauprojekt in Molinar bleibt umstritten

palma |
Der Hafen von Molinar, wie er in Zukunft aussehen könnte.

Der Hafen von Molinar, wie er in Zukunft aussehen könnte.

Der Nautikclub von Molinar hat einen zweiten, zurückhaltenderen Entwurf für den Ausbau des Sport- und Fischerhafens in dem Stadtteil von Palma vorgelegt. Statt 315 Liegeplätzen sind nun nur noch 220 vorgesehen. Aktuell gibt es in dem Hafen 120 Liegeplätze.

Auch die abgespeckte Version beruhigte die Gemüter jedoch nicht. Anwohner und Umweltschützer bleiben bei ihrer Ablehnung. Sie befürchten, der Stadtteil könne seinen beschaulichen Charakter verlieren. Auch die Umweltfolgen sind ungewiss. Darauf wies nun auch ein Fischerverband hin. Es sei zu befürchten, dass die Anlage die Meerestsrömung in der Gegend beeinflussen und sich so negativ auf das Fischvorkommen auswirken könne.

Der Nautikclub von Molinar, der den Hafen noch bis 2018 betreibt, argumentiert, dass die Anlage nur rentabel zu betreiben sei, wenn sie ausgebaut werde. Die Kosten des Projekts sollen sich auf neun Millionen Euro belaufen.

Laut Club-Präsident Rafael Vallespir ist der aktuelle Hafen zu klein und zu gefährlich. Die Hafenausfahrt befindet sich recht nah am Ufer, genau dort, wo bei etwas Seegang die Wellen brechen. Das mache es den Bootsbesitzern oft unmöglich, überhaupt auszulaufen, sagt Vallespir.

Sollte das Ausbauprojekt verwirklicht werden, hätten in dem Hafen in Zukunft Yachten von bis zu 15 Metern Länge Platz. (jm)

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