Bei ausländischen Investoren gefragt: Nobel-Villen im Südwesten von Mallorca. | Foto: Archiv Ultima Hora

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Schweden, Schweizer und Briten sowie weitere ausländische Investoren bringen erneut Dynamik in den Immobilienmarkt auf Mallorca, auch wenn die vorläufigen Zahlen niedriger sind als im Vorjahr. Mit ihren starken Währungen und hoher Kaufkraft haben die Ausländer im bisherigen Jahresverlauf mehr als 3051 Wohnungen und Villen erworben, berichtete die spanische MM-Schwesterzeitung Ultima Hora am Freitag unter Berufung auf das balearische Finanzamt. Im Vorjahr waren es 4149 Immobilien gewesen.

Von Januar bis November haben die ausländischen Immobilienkäufer insgesamt 921 Millionen Euro auf den Inseln investiert. Damit wurde fast die Milliarden-Schwelle erreicht. Der durchschnittliche Preis pro Erwerbung stieg dabei auf 390.000 Euro. Im Vorjahr hatte er mit 325.000 Euro deutlich niedriger gelegen.

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Die Käufer geben mitunter bis zu vier Millionen Euro für Villen und Chalets mit Meerblick aus. Bevorzugte Zonen sind die Altstadt von Palma sowie die Südwestküste von der Balearen-Hauptstadt bis nach Port d'Andratx. Gefragt sind zudem Immobilien in Deià und Valldemossa, aber auch einsam gelegene Fincas im Landesinnern finden ihre Käufer.

Der Steuerbehörde haben die Besitzerwechsel der Immobilien im bisherigen Jahresverlauf Einnahmen in Höhe von 80 Millionen Euro eingebracht. 2014 waren es im Gesamtjahr 107,9 Millionen Euro. Die Gesamtsumme der ausländischen Immobilieninvestitionen auf den Balearen hatte im Vorjahr 1,25 Milliarden Euro betragen, sie dürfte damit über dem Wert von 2015 liegen.

Allein die Zahl der Erwerbungen durch schwedische Käufer wuchs seit 2013 um 70 Prozent. Nachfrage gibt es darüber hinaus bei Immobilienkäufern außerhalb der Europäischen Union, wie etwa den Russen. Sie erhalten seit 2013 bei Investitionen über 500.000 Euro ein Residenten-Visum für Spanien, das allerdings alle zwei Jahre erneuert werden muss.