Protest gegen geplante Bungy-Plattform

| | Llucmajor, Mallorca |
Die Klippen von Cabo Blanco könnten auch für Bungy-Springer interessant sein.

Die Klippen von Cabo Blanco könnten auch für Bungy-Springer interessant sein.

Foto: T. Ayuga

"Lighthouse Bungy Mallorca", so der Name eines Projekts beim Leuchtturm am Cabo Blanco, das Investoren der Gemeinde Llucmajor vorgeschlagen haben.

Es beinhaltet einen Steg für Bungy-Sprünge an der Steilküste. Wie es heißt ist man im Rathaus grundsätzlich offen für die Idee, die das vom Militär verlassene und von Vandalismus im Mitleidenschaft gezogene Leuchtturm-Gelände wieder beleben könnte. Zudem sei der Küstenabschnitt menschenleer und touristisch wenig erschlossen, heißt es.

Die Aktivisten der Umweltschutzgruppe GOB weisen jedoch darauf hin, dass es sich um ein Vogelschutzgebiet handle. Unter anderem gebe es dort Krähenscharben und Falken. Sie halten das Projekt nicht für genehmigungsfähig und lehnen es strikt ab. (mic)

Kommentar

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Julia / Vor über 2 Jahren

Was fuer ein irres Vorhaben?! Diesen Investoren auf Lluchmajor gelingt es hoffentlich nicht, dieses Vorhaben genehmigt zu bekommen und nicht nur aus den Gruenden, die die GOB anfuehrt. Die Anfahrt dorthin war bisher Besuchern vorbehalten, die die atemberaubende Aussicht geniessen wollten. Demnaechst dann fahren also irgendwelche Extremsportler dort hin, die sicherlich nicht dazu beitragen, dass der Vandalismus abnimmt sondern eher gegenteilig. Dieser Kuestenabschnitt ist nicht touristisch erschlossen und so sollte es bleiben, bevor dann spaeter von den nachteiligen Auswirkungen durch die Touristen zu lesen sein wird.