25 Prozent mehr Radfahr-Touristen für 2019 erwartet

| Mallorca |
Rennradfahrer unterwegs auf Mallorca.

Rennradfahrer unterwegs auf Mallorca.

Foto: Ultima Hora

Der Tourismus mit Rennradfahrern auf Mallorca wird 2019 noch einmal einen großen Sprung nach vorn machen. 250.000 Sportler würden erwartet, 25 Prozent mehr als im noch laufenden Jahr, teilten Spezialreiseveranstalter am Montag mit. Das entspreche Einnahmen von etwa 300 Millionen Euro. Diese Aussichten dürften die Betreiber von etwa 200 auf diese Touristen eingestellte Hotels in Hochstimmung versetzen.

Zu den erwarteten Radfahrern gehören auch ganze Teams, die auf der Insel trainieren, wie Sky, Bora-Hansgrohe, Katusha oder Trek-Segafredo. Jeder Radfahr-Tourist lässt im Schnitt 160 Euro pro Tag auf der Insel.

Seit 2010 ist der Radfahrer-Tourismus auf Mallorca stetig angestiegen. Deutschsprachige Spezialveranstalter wie Hürzeler gehören mittlerweile zu Mallorca wie Tui oder Alltours. Besonders viele Radfahrer sind zwischen Dezember und Juni auf der Insel unterwegs, was die Entzerrung der Saison pusht.

Kommentar

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Mats / Vor 3 Tage

Ein gutes Schlußwort @rokl

rokl / Vor 4 Tage

Überall wo bestimmte Gruppen in Massen auftreten, z.B. Radfahrer, Wanderer, FußballFans etc., gibt es ähnliche Probleme. Das muss man aushalten oder die Veranstaltungen verbieten, was in der Regel nicht möglich ist. Man kann sich zwar ärgern, aber man ist nicht dazu verpflichtet.

Metti / Vor 6 Tage

Silke: die Radrennsportler sollen hier fahren, sich aber an gewisse Regeln halten, was sie leider..leider zum Grossteil nicht tun. Wenn sie es tun würden, wäre da kein Diskusionsstoff. Ich weiss nicht, warum sie es so machen. Bisher gabs da keine Antwort drauf. ZB. warum muss man sich nun auf der provisorischen Millitärbrücke in Gegenrichtung durchquetschen, muss das so? Oder an der Ampel im Cami de Carossa, der anderen Umleitung. Wenn da rot ist, ist es doch auch für die Radsportler rot, oder nicht. Stell dich da mal hin und kassiere von jeden, der bei rot durchnagelt nur 10 Euro. Am Abend kannste davon locker ne Kreuzfahrt machen, was man da einnimmt. Daher, speziell an die Proradsportler: muss man das so machen?? Wenn JA, warum? Wenn die Guardia Civil Verkerskontrollen durchführt, dürfen Radler sich da vorbeiwursteln? Obwohl Fahrzeug für Fahrzeug durchgelassen wird?? Wenn Ja, warum?? Nach meines Erachtens Grobe Verkehrsregelverletzung oder nicht? Wenn nein, Warum? Habt ihr irgendwelche Sonderrechte, wenn ja, Welche? Auf all das hätte ich gern schlüssige Antworten. P.S. diese genannten Aktionen sind bei Radler TAGESORTNUNG. Vielleicht sieht man es NUR mit der Urlaubsbrille.

Kallemann / Vor 6 Tage

Leute, der entbrannte Zweikampf läuft aus dem Ruder ! Jeder, der denken kann, weiß jetzt, was Sache ist. PS.: Es wäre ja schon ein Erfolg, wenn die Veranstalter der Rennradreisen das Thema als Regieanweisung in ihre "Anfangspredigt" aufnehmen könnten. Wäre ja schon mal der 1. Schritt.

Silke / Vor 6 Tage

Ich seh schon, am besten einfach nicht mehr Fahrrad fahren auf Mallorca... Radfahrer=Personae non gratae. Sehr schade...

Metti / Vor 6 Tage

nicht Sandra, Silke meinte ich natürlich..

Metti / Vor 7 Tage

Sandra: du hattest nach einer Idee gefragt. Zum Beispiel könnte man den Radrennsportlern Zeiten und Strassenstrecken zuteilen. Grade an den Strecken wo es sich ballt: zB Arta - Alcudia. Da hat man oft Pulk an Pulk. Keine Möglichkeit zu überholen. Wie Nutzung der Strasse wäre zu diskutieren. ZB.: ab Gruppengrösse x max 2 Mann nebeneinander, bis max Pulkgrösse x. Von Pulk zu Pulk müsste ein Abstand Y sein. So das ein LKW überholen kann. Bei Überschreitung der Regeln auch Geldstrafen in Höhe von nur nicht 20 Euro. Da würden die sich ja schlapp lachen. Mach mal ne 0 dahinter, also 200€, für JEDEN Radfahrer, der in dritter Reihe fährt, oder Abstände nicht einhält. Es muss dann schon weh tun. Wenn ein Fahrzeug im Kreisel sind, die Radfahrer demnach nicht Vorfahrtberechtigt sind und denoch reinfahren, wie es zu Hauf passiert 300€. Kein Helm: jetzt sind die Freizeitradler dran, A Helmflicht nicht nur nen Sonnenhütchen, weil es ja schick ist, nicht einhalten ...hm ..auch 200€. Eigendlich zu wenig, weil das Leben ja dranhängt. Soll ich weitermachen?

Metti / Vor 7 Tage

Da meine Antwort wieder gestrichen worden ist, nun eine gemilderte Variante: Silke: Das es in Deutschland anscheinend schlimmer ist, ist A, keine Erklärung für das verkehrswiedrige und gefärdende Verhalten der Radfahrer. B: ist keine Rechtfertigung des Verhaltens

kallemann / Vor 7 Tage

Wenn sich alle Arten von Verkehrsteilnehmern so verhalten würden, wie zuvor von mir unter "Vorbildlich" beschrieben, brauchten wir gar nicht weiter zu debattieren. Übrigens: Unter den LKW-Fahrern auf der Autobahn klappt die Kommunikation - die machen das mit Blinkern und Lichthupe (Danke, Bitte, Entschuldigung, Links, Rechts). Evtl. sollte man da auch die Reiseveranstalter mit ins Boot holen, indem sie in der Einweisungsstunde darauf hinweisen. Letztendlich geht es um die Gesundheit der Rennradler - alleine in diesem Jahr sind schon zu viele in der Holzkiste zurückgeflogen/ bzw. wenn ein Radler mit wenig Stoff in voller Fahrt "absteigt", 10 m über den Asphalt rutscht, gibt es Narben bis ans Lebensende !

Metti / Vor 7 Tage

Silke: aha interessant diese Logik: da es in Deutschland schlimmer ist, sollten wir hier alle mal den Ball flach halten und diese, sich wie die Sau benehmenden Radfahrer, mit Kusshand begrüssen. Sorry, das rechtfertigt das Benehmen der Radsportler auf Mallorca nicht wirklich, das es in Deutschland noch schlimmer ist. Nach dieser Logik hätten die ja hier nen Freifahrtschein, da sie ja hier noch besser fahren wie in Deutschland. Setzte die Strafen in Deutschland höher und man wird Ergebnisse erziehlen...Auf die Vernunft muss man nicht Hoffen. Wie man das regeln könnte: die Radrennsportler bekommen feste Strecken zugewiesen mit max X Personen. Desweiteren haben sie sich an die Strassenverkehrsregeln zu halten...was viele bis dato nicht tun...