Küstenbehörde prüft Hunderte Anträge für Chiringuitos

| | Palma, Mallorca |
Um Strandbebauung in erster Meereslinie wie hier am Hotel Molins im Norden Mallorcas wird seit Jahren gestritten.

Um Strandbebauung in erster Meereslinie wie hier am Hotel Molins im Norden Mallorcas wird seit Jahren gestritten.

Foto: Elena Ballestero

Die Küstenschutzbehörde auf Mallorca bearbeitet derzeit 74 Anträge für saisonale Angebote an den Stränden der Insel. Darunter fallen auch die so genannten Chiringuitos. Hunderte weitere Anträge werden laut der Umweltschutzorganisation GOB noch hinzukommen, da für diese Strandbars die Genehmigungen abgelaufen sind.

Der GOB bemängelt, dass die Küstenschutzbehörde Konzessionen an Privatpersonen vergibt. Der Ansicht der Umweltschützer nach sei dies nur an Orten möglich, an denen die jeweilige Gemeinde keine Betriebserlaubnis hat. Diese Bedingung erfüllen auf Mallorca nur Fornalutx, Escorca, Deià, Valldemossa und Estellencs.

Gegen das Hotel Molins an der Cala Sant Vicenç im Norden der Insel hat der GOB unter anderen Beschwerde eingelegt. Zudem wurde erst in dieser Woche bekannt, dass der Betreiber einer Strandbar der Cala Varques 100.000 Euro Strafe zahlen muss, weil er illegal seinen Chiringuito betrieben hatte. (dise)

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