Boris Johnson sorgt für Mallorca-Flaute bei Briten

| | Magaluf, Mallorca |
Diesen Sommer buchen deutlich weniger Briten Mallorca. Einer ihrer Hotspots ist und bleibt aber Magaluf.

Diesen Sommer buchen deutlich weniger Briten Mallorca. Einer ihrer Hotspots ist und bleibt aber Magaluf.

Foto: Click

Der Absturz des britischen Pfunds gegenüber dem Euro sorgt dafür, dass Briten kaum Last-Minute-Reisen nach Mallorca buchen, wie es sonst zu dieser Jahreszeit üblich war. Das berichtet die MM-Schwesterzeitung "Ultima Hora" am Donnerstag auf ihrer Online-Seite.

Hoteliers auf den Inseln, die bereits jetzt ein Minus von vier Prozent bei den Buchungen aus dem Vereinigten Königreich verzeichnen mussten, sind in Sorge. Über ein Plus hingegen freuen sich Reiseziele wie die Türkei oder Ägypten, die für Briten aufgrund extrem großzügiger Rabatte immer noch reizvoll sind.

Das Pfund befindet sich seit dem Amtsantritt des als "Polit-Clown" verschrienen Premiers Boris Johnson (Tories) auf Talfahrt. Zuletzt bekamen Briten für ein Sterling-Pfund gerade einmal noch 1,09 Euro. Zum Vergleich: Vor dem Brexit gab es teilweise noch bis zu 1,45 Euro. (cze)

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Silke / Vor 2 Monaten

@HajoHajo: Vielen Dank für die Fakten. Das glaub ich auch alles und trotzdem haben sie dafür gestimmt. Vielleicht sind ihnen die Konsequenzen, die so ein Brexit mit sich bringt, auch erst danach in den Sinn gekommen und jetzt ist das große Jammern da.

Silke / Vor 2 Monaten

@Berger: Danke!

Hajo Hajo / Vor 2 Monaten

Berger@ Falsch, was sie zu den in der EU irgend wo dauerhaft lebenden und arbeitenden Briten sagen. Sie sind nicht für den Brexit, denn damit würden die sich den eigenen Ast absägen. Sie würden Ausländer und damit auch ihre Existenzgrundlage verlieren. Alles was ihnen die EU freiwillig zugestanden hat, fällt weg. Und sie wissen das ganz genau. Alle Genehmigungen müssen sie neu beantragen, so als wären sie Russen. Auch der Deutsche Arbeitgeber muss das dann. Schengen entfällt auch für sie. Sie verlieren alle Vorteile eines EU-Bürgers. Auch. ein mögliches Doppelbesteurungsabkommen ist dann für sie vom Tisch. Alle Probleme bekommen auch alle EU-Bürger die in GBR leben und arbeiten, ein Gewerbe ausüben oder Sudieren wollen. Zollkontrollen kommen auch wieder. Am Flughafen gibts dann andere An- und Abfertigungen.

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Berger / Vor 2 Monaten

Ich finde es auch gut, dass weniger von den Sauf- und Rauftoristen kommen. Übrigens ist es ein Fehlglaube, dass Engländer die in F oder E leben nicht für den Brexit sind. Die 2,5 Milliarden/ Jahr die GB an die EU netto zahlte waren denen noch zuviel. Dazu kommt die durch die schleusenlose Migrationspolitik der Dr.in (DDR) Merkel geschürte Fremdenfeindlichkeit dort. O-Ton eines Engländers: "Heute sind die bei Euch, morgen bei uns!". Das Pfund wird bei einem No-Deal-Brexit am 31.12.2019 bei 99 Euro-Cent stehen! Das brauchen die aber auch. Scheinen sie sich mittlerweile doch in einer Art Krieg mit den Europäern zu befinden. Kommt es zu keinem Deal haben natürlich die Schuld!

Hajo Hajo / Vor 2 Monaten

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Silke@ die anderen 48% sind jene, von denen ich spreche und sie haben mein Mitgefühl. Auch keiner von diesen die im Ausland leben und arbeiten wollte das. Sie waren und sind machtlos. Solche machtlosen Deutschen haben wir auch. Sie haben keine Chance was zu ändern, egal ob sie zur Wahl gehen oder nicht.

Silke / Vor 2 Monaten

@Hajo Hajo... Soweit ich mich erinnern kann haben die Briten für den Brexit gestimmt. Jetzt müssen sie mit den Konsequenzen leben... Ginge es um DE würden alle über uns lachen. Ich habe kein Mitleid mit den Briten. Seit nunmehr über drei Jahren hört man nichts anderes mehr als Brexit hin Brexit her... Ich für meinen Teil kanns nicht mehr hören und wenn die jemanden wie Boris Johnson wählen, der sein Fähnchen so in den Wind hängt, wie er es braucht, dann fehlt mir jegliches Verständnis...

Hajo Hajo / Vor 2 Monaten

Silke, begreifen Sie nicht wie sich die hier lebenden Briten fühlen? Ihr Geld ist nix mehr wert und ihr Lebensabend geht den Bach runter. Sie mit Sicherheit nicht für den Brexit gestimmt. Fragen Sie sie einfach mal.

Silke / Vor 2 Monaten

Immer diese Panikmache... ich finds gut, wenn weniger Touris kommen, dann kann schon ich mehr von der Insel genießen und es wird dann auch wieder günstiger... :-) Also immer mal den Ball flachhalten...

Und wenn die "Pappnasen" von Briten diesen Clown wählen, dann sollen sie ruhig "brexiten" und gerne woanders Unruhe stiften...

Hans B / Vor 2 Monaten

Man wollte weniger Touristen, jetzt bekommt man weniger Touristen . und schon fängt das Geschreie an

cashman1 / Vor 2 Monaten

Prima für die Regierung und die Inselbewohner, der erste Meilenstein ist geschafft. Offenbar kommen auch weniger deutsche Urlauber, jetzt muss man nur noch die Skandinavier und die Festlandsspanier vergraulen und das Paradies tut sich auf.