Mallorca verschiebt Tourismus-Werbeaktion in Deutschland

| | Mallorca |
Palmas Bürgermeister betont: Die Plata de Palma ist eine sichere Destination.

Palmas Bürgermeister betont: Die Playa de Palma ist eine sichere Destination.

Foto: M.C.

Angesicht der Unsicherheiten infolge des Coronavirus hat der Inselrat von Mallorca seine touristischen Werbeaktionen in Berlin jetzt abgesagt und auf unbestimmte Zeit verschoben. Die Insel hatte ursprünglich vom 2. bis 4. April in Berlin für sich als Urlaubsziel die Werbetrommel rühren wollen. Dieser Termin war als Ersatz gedacht gewesen für die Anfang März abgesagte Internationale Tourismbörse ITB in der Bundeshauptstadt.

Der Tourismusdezernent des Inselrates, Andreu Serra, sagte, es derzeit nicht sinvoll, Werbeaktionen zu organisieren, solange die Rahmenbedingungen für solche Aktionen in Folge des Coronavirus unklar seien.

Unterdessen denkt das Rathaus von Palma über Werbestrategien für die Zeit nach dem Abflauen der Viruserkrankungen nach. Gemeinsam mit der Hotelvereinigung an der Playa de Palma sprach sich Bürgermeister José Hila dafür aus, in Deutschland Anzeigen in Medien zu schalten. Angedacht seien zudem Aktionen mit Reisebüros und Reiseveranstaltern sowie Influencern. In Berlin solle zudem ein Stand mit gastronomischer Verkostung von Inselprodukten organisiert werden, sobald der Zeitpunkt für solche Maßnahmen wieder günstig sei.

Bürgermeister Hila und die Präsidentin des Hotelverbandes, Isabel Vidal, waren am Dienstag zusammengekommen, um eine Botschaft der Zuversicht auszusenden: "Es ist wichtig zu betonen, dass die Playa de Palma ein sicheres Reiseziel ist", sagten beide.

Nach Vidals Worten liegt die Auslastungsprognose der Hotellerie an der Playa de Palma über Ostern bei 65 Prozent, und damit nur zwei Punkte unter der des Vorjahres. (as)

Links sind zusehen: Bürgermeister José Hila, Palmas Tourismusdezernentin Elena Navarro und Stadtrat für den Bezirk Playa de Palma, Rodrigo Romero. Rechts am Tisch sind Hotelverbandspräsidentin Isabel Vidal, Verbandssekretär Pedro Marín und Geschäftsführerin Patricia Lliteras. Foto: AHPP

Kommentar

Nutzungsbedingungen

Rechtlicher Hinweis

» Der Inhalt der Kommentare spiegelt die Meinung der Nutzer wider, nicht die von mallorcamagazin.com

» Es ist nicht erlaubt, Kommentare abzuschicken, die gegen das Gesetz verstoßen oder unangebrachte, beleidigende oder ehrverletzende Inhalte haben.

» mallorcamagazin.com behält es sich vor, unangemessene Kommentare zu löschen.

* Pflichtfelder

Majorcus / Vor 4 Monaten

Virologen erwarten in den nächsten zwei bis drei Jahre eine Corona-Durchseuchung von ca. 60 bis 70 %; bei einer angenommenen Sterblichkeit von ca. 3 % bedeutet das in diesem Zeitraum ca. (vorzeitige) Tode in der Größenordnung von 2 % der Bevölkerung (es wird überwiegend Menschen über 60 betreffen). Also ca. doppelt so viele Tote, wie im langfristigen Durchschnitt. Dies wird nicht passieren, wenn die Ausbreitug radikal eingedämmt wird (shutdown wie in China) oder Medikamente gut wirken.