Bis zu 40.000 deutsche Urlauber an Ostern auf Mallorca erwartet

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Die Flughäfen Berlin Brandenburg und Schönefeld waren am Freitag aufgrund der vielen Flüge nach Mallorca stark frequentiert.

Die Flughäfen Berlin Brandenburg und Schönefeld waren am Freitag aufgrund der vielen Flüge nach Mallorca stark frequentiert.

Foto: ultimahora.es

Auf dem Flughafen von Mallorca wird über die Osterfeiertage die Ankunft von bis zu 40.000 Passagieren aus Deutschland erwartet. Allein bis zum 5. April sind auf dem Airport in Palma bis 5. April 532 Hin- und Rückflüge programmiert, meldet die spanische MM-Schwesterzeitung Ultima Hora unter Berufung auf Airlines und Reiseveransatlter.

So erklärten Reiseveranstalter wie TUI, FTI, Alltours, DER Touristik und Schauinsland, dass die Flugauslastung mit 85 Prozent sehr hoch sei. Gleichwohl sei man jedoch weit entfernt von den Zahlen zu Ostern 2019, dem Jahr vor der Corona-Pandemie.

Wie das Blatt weiter berichtet, verzeichneten Fluggesellschaften wie Condor, Eurowings, EasyJet und Lufthansa einen Anstieg der Buchungen insbesondere seitdem die Frage einer Testpflicht für Rückreisende nach Deutschland von der Bundesregierung geklärt worden ist. Statt eines negativen PCR-Tests reiche nun ein schnellerer und preisgünstiger Antigentest aus. In der vergangenen Tagen hatte zudem die Möglichkeit der Wiedereinfüfung einer Quaratänepflicht, die nun definitiv ausgeschlossen ist, zu Verunsicherung unter potenziellen Mallorca-Buchern geführt.

Die Antigentests werden nach Angaben der wichtigsten Hotelverbände Mallorcas sowie der Hotelketten in den Hotels selbst durchgeführt. "Wir haben unsere eigenen Einrichtungen und medizinischen Dienste, um Antigentests mit absoluter Zuverlässigkeit durchführen zu können. Außerdem kann jedes Hotel externe Dienstleister damit beauftragen", sagte der Präsident des Hotelverbandes von Palma und Cala Major, Javier Vich.

Tui-Direktor für Spanien und die Balearen, Ian Livesey, sagte: "Ohne einen negativen Antigentest wird kein Tourist in einen Bus einsteigen oder am Flughafen von Palma ankommen. Die Sicherheit unserer Kunden hat für uns und für die Fluggesellschaften Priorität."

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M / Vor 11 Tage

@Mallorcajoerg: Ach - und wie kommen dann die über 1.000 Menschen, die in Brasiien geboren sind, auf die Insel? Wo haben Sie denn Medizin studiert? Ein paar Zahlen kennen macht noch keinen Dr. - man sollte sie auch verstehen ...

Mallorcajoerg / Vor 14 Tage

@M. Sie sind doch sonst so rechercheaffin. Ja. Palma ist ein internationaler Flughafen. De facto - ein Blick in die Liste der Ankünfte zeigt es - kommen ausschließlich Flüge aus Spanien und seit ein paar Tagen aus Deutschland an. Die Statistik des Gesundheitsministeriums zeigt, dass die Tests mit rund 18.500 pro Woche im durchschnittlichem Rahmen liegen. https://www.mscbs.gob.es/profesionales/saludPublica/ccayes/alertasActual/nCov/documentos/Actualizacion_340_COVID-19.pdf Die Letalität liegt nach wie vor bei über 2%. Ist Ihnen das immer noch zu wenig? Völlig faktenbefreit. Sowohl Karl als auch M.

M / Vor 15 Tage

@Don Miguel: Die Kritik von Prof. Dr. Latuerbach basiert auf internationalen Vergleichswerten: 1. ist es extrem unwahrscheinlich, dass die brasilianische Mutation nicht auf die Insel gekommen ist - weil es einen internationalen Flughafen gibt - denkbar natürlich, dass man nicht so gründlich danach sucht ... 2. es sterben offensichtlich für eine derart niedrige Inzidenz viel zu viele Menschen pro Tag - möglich, dass man etwas weniger testet ...

Gloria / Vor 15 Tage

was sind 40.000 Menschen über 1-2 Wochen, wenn im Gegenzug täglich 500.000 Berufspendler nach DE ein und ausreisen , aus Tschechien benötigt man zwar 2 mal pro Woche einen Schnelltest, aber weder aus Frankreich noch aus den Niederlanden. Das Risiko ist um ein vielfaches höher .

Don Miguel / Vor 15 Tage

@Stefan Meier: Was schreiben Sie eigentlich immer für einen Unsinn? Ihre Unterstellungen, die Hoteliers betreffend, sind schon unverschämt und zeugen von absoluter Ahnungslosigkeit. Wieso haben die Kliniken hier auf der Insel zu wenig Personal? Selbst die Intensivstationen waren auf dem Höhepunkt der Pandemie nur zu 75 % ausgelastet. Und die Zimmermädchen, die ich hier auf der Insel kenne, verdienen deutlich mehr als € 5,83 pro Stunde. Vielleicht ist das in der Comunidad Valenciana so, aber die ist auch ärmer als die Balearen. Und wer glaubt, dass die wenigen Urlauber, getestet vor Hin- und Rückflug, eine Katastrophe auslösen, dem ist nicht zu helfen. Normalerweise schätze ich Herrn Lauterbach, aber seine unsubstantiierte Kritik an der Inzidenz auf der Insel bzw. Nachweis der brasilianischen Mutante sind völlig daneben.

M / Vor 16 Tage

Mobilität & Kontakte sind Ursache jeder Pandemie ...

Jose / Vor 16 Tage

Schön! Warum auch nicht......?! Weiter so!!!

Roland / Vor 16 Tage

@Stefan Meier

Das sehe ich genau so. Bin gespannt, wie sich das dort alles entwickelt. Einen Rückschlag für die Sommerferien wird Mallorca finanziell nicht überstehen.

Michel / Vor 16 Tage

Tja Erwartungen können schon mal relativ hoch sein, auf die Novemberhilfen warten auch noch welche 🥺

Mallorcajoerg / Vor 16 Tage

Soso. 40.000 PCR-getestete Urlauber. Also 0,048% der Bevölkerung Deutschlands. Oder doppelt so viele wie auf der Querdenker-Demo in Kassel. Ich sähe es lieber wenn die Bundesregierung sich um letzte Gruppe genau so intensiv kümmert wie um die Leute, die in Osterurlaub fliegen. Ich fordere einen negativen PCR-Test für alle Teilnehmer einer solchen Demo. Vorher und nachher noch einen Schnelltest! Gleiches Recht für alle. Die Chance sich dort anzustecken ist ungleich höher als auf einer Finca auf Mallorca.