Lauda hat am Flughafen von Palma fünf Maschinen stationiert. | Archiv

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Immerhin ein Lichtblick in einem bisher recht turbulenten Flug-Sommer: Die Gewerkschaft USO Baleares hat an diesem Dienstag den für Juli angekündigten Streik der Flugbegleiter von Lauda abgesagt. Bei einem Treffen von Unternehmensvertretern und dem Streik-Komitee auf Mallorca sei zwar keine Einigung erzielt worden, man habe sich aber freundlich auseinandergesetzt, heißt es.

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Da das Unternehmen bei einem Streik einen Mindestbetrieb von 85 Prozent festgelegt hatte, wäre die Arbeitsniederlegung quasi wirkungslos gewesen, so Gewerkschaftsvertreter. Man wolle dennoch weiter für die Rechte der Angestellten kämpfen und werde hierfür auch "effektive Wege finden".

Die Angestellten von Lauda machen sich seit langem für einen Tarifvertrag stark. Da sich Vertreter der Konzernmutter Ryanair bisher weigerten, einen solchen zu verhandeln, hatte die Gewerkschaft USO die gut 100 in Palma stationierten Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter von Lauda für den 2., 3., 9., 10., 16., 17., 23., 24., 30. und 31. Juli zum Streik aufgerufen. Ein Arbeitskampf hätte sich auf bis zu 40 Routen auswirken können. Zumindest das bleibt den Passagieren nun erspart.