Arbeitsmarkt hat Krise überwunden

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Der Tourismus ist nach wie vor Jobmotor Nummer eins.

Der Tourismus ist nach wie vor Jobmotor Nummer eins.

Foto: Josep Bagur Gomila

Der Tourismusboom macht sich auch auf dem Arbeitsmarkt der Balearen bemerkbar. Im August waren auf den Inseln nur noch 40.351 Menschen arbeitslos gemeldet - das ist die niedrigste Zahl der letzten zehn Jahre. Und bei den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten wurde mit 560.577 sogar ein historischer Rekord erzielt.

Die Erwerbslosenzahl stieg gegenüber dem Vormonat Juli zwar leicht an - was auf den Balearen nicht ungewöhnlich ist -, der Vergleich zum August des Vorjahres fällt jedoch mehr als positiv aus: Die Arbeitslosenzahl ging um gut zwölf Prozent zurück. Zum Vergleich: Im August des Krisenjahrs 2012 waren auf den Balearen fast 75.000 Menschen ohne Job - fast doppelt so viele wie in diesem Jahr.

Der balearische Arbeitsminister Iago Negueruela wertet die Entwicklung insgesamt positiv, legte aber auch den Finger in noch offene Wunden. Vor allem bedauerte er, dass rund die Hälfte der 40.000 Arbeitslosen ohne jegliche Unterstützung dastehe. Es sei an der Zeit, dass die Regierung in Madrid das System der Arbeitslosenhilfen ändere.

Auch Gewerkschaftsvertreter wollen sich von den positiven Zahlen nicht blenden lassen. Es sei zwar richtig, dass es mehr Beschäftigte und weniger Arbeitslose wie zu Beginn der Krise gebe, die Qualität der Beschäftigung sei jedoch deutlich schlechter als vor der Krise. Das manifestiere sich etwa in der hohen Zahl von Zeitverträgen.

In Spanien waren im August noch 3,38 Millionen Menschen arbeitslos gemeldet, 315.000 weniger als im Vergleichsmonat des Jahres 2016.

Kommentar

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Marco / Vor über 2 Jahren

Erwarte die Zahlen in 2018 mit viel Interesse.

Marlene 15 Koopmann / Vor über 2 Jahren

Sinkende Arbeitslosenzahlen und steigende Tourismuszahlen. So bescheuert wie Statistiken erfasst werden auch schon wieder bekloppt! Wettbewerbsverzerrt!!! Traue keiner Statistik!

Ines / Vor über 2 Jahren

... und am Saisonende werden sie wieder in die Arbeitslosigkeit geschickt.