Madrid gewährt Hoteliers Kreditlinie von 500 Millionen

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Die Thomas-Cook-Zentrale in Palma.

Die Thomas-Cook-Zentrale in Palma.

Foto: Ultima Hora

Nach der Pleite des Reisekonzerns Thomas Cook greift die Madrider Zentralregierung dem spanischen Hotelgewerbe mit einer Kreditlinie von 500 Millionen Euro unter die Arme. Damit soll die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen gestärkt und die negativen Konsequenzen abgefedert werden. Diese Maßnahme sollte in Kürze vom Ministerrat der geschäftsführenden Regierung Pedro Sánchez verabschiedet werden.

Ziel ist, das Gewerbe unabhängiger von Reiseveranstaltern wie dem pleitegegangenen Thomas-Cook-Konzern zu machen und deren Online-Aktivitäten zu unterfüttern. Immer mehr Menschen buchen Urlaube direkt bei Hotels im Internet und nicht bei Veranstaltern. Aus Kreisen des Tourismusministeriums verlautete, dass die Balearen und die Kanaren von dieser Kreditlinie am meisten profitieren würden.

Thomas Cook steht auf den Balearen bei unterschiedlichsten Unternehmen mit 200 Millionen Euro in der Kreide, davon mit 160 Millionen Euro im Hotel-Gewerbe.

Kommentar

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Majorcus / Vor über 2 Jahren

@Don Miguel: Weil nicht überprüfbare Behauptungen vom Hören-Sagen nicht als Beweis gewertet werden ... (siehe Judikative). Wenn Sie Beweise hätten, müssten Sie nicht diffamieren.

Don Miguel / Vor über 2 Jahren

@Majorcus: Da ich mehrere Hoteliers auf der Insel kenne und mit diesen geschäftlich zu tun habe und diese sowohl mit booking.com als auch klassischen Reiseveranstaltern wie TUI zusammenarbeiten, kenne ich die Provisionssätze, werde Sie aber Leuten wie Ihnen bestimmt nicht verraten, da müssen Sie schon selber recherchieren. Wie können Sie einfach schreiben, meine Behauptung sei falsch, obwohl Sie augenscheinlich genauso soviel von Tourismus verstehen wie der Papst vom fremdgehen?

Majorcus / Vor über 2 Jahren

@Don Miguel: Ihre Behautung, "booking.com nimmt wesentlich weniger Provision als ein Reiseveranstalter" ist falsch, undifferenziert bzw. nicht nachgewiesen. Bitte nennen Sie ihre qualifizierten Quellen! Es ist besser keine Behauptungen aufzustellen, die man nicht belegen kann.

Don Miguel / Vor über 2 Jahren

Ein Vermittlungsportal wie z. B. booking.com nimmt wesentlich weniger Provision als ein Reiseveranstalter wie TUI. Der Hotelier erhält bei TUI nur die Hälfte des gezahlten Preises. Weitere Erklärungen entnehmen Sie bitte dem Netz, lieber Majorcus, habe keine Zeit mehr

Majorcus / Vor über 2 Jahren

@DonMiguel: Bitte erklären Sie, wie sich die Vermittlungs-Funktion eines Reiseveranstalters von der gleichen Funktion eines Portals unterscheidet ... ? Zukunftsweisender wären Investitionen in Zukunftsbranchen. Der Erhalt einer klimaschädlichen Branche zu Lasten des Steuerzahlers ist unverantwortlich gegenüber den nachfolgenden Generationen. Einfach Tätige wie z.B. Zimmermädchen finden in Deutschland in der Altenpflege sofort einen Job: besser bezahlt UND keine Saison-Arbeit. "Zahl der Gästebetten auf Mallorca soll um 120.000 sinken" Quelle: www.mallorcamagazin.com/nachrichten/tourismus/2018/07/12/63661/zahl-der-urlauberplatze-auf-mallorca-soll-120-000-reduziert-werden.html

Majorcus / Vor über 2 Jahren

@DonMiguel: Bitte erklären Sie, wie sich die Vermittlungs-Funktion eines Reiseveranstalters von der gleichen Funktion eines Portals unterscheidet ... ? Zukunftsweisender wären Investitionen in Zukunftsbranchen. Der Erhalt einer klimaschädlichen Branche zu Lasten des Steuerzahlers ist unverantwortlich gegenüber den nachfolgenden Generationen. Einfach Tätige wie z.B. Zimmermädchen finden in Deutschland in der Altenpflege sofort einen Job: besser bezahlt UND keine Saison-Arbeit. "Zahl der Gästebetten auf Mallorca soll um 120.000 sinken" Quelle: www.mallorcamagazin.com/nachrichten/tourismus/2018/07/12/63661/zahl-der-urlauberplatze-auf-mallorca-soll-120-000-reduziert-werden.html

Don Miguel / Vor über 2 Jahren

Das ist genau der richtige Weg. Reiseveranstalter sind im digitalen Zeitalter so überflüssig wie ein Kropf. Beuten nur die Hoteliers aus und erbringen selber so gut wie keine Leistung. Besser direkt auf der Homepage des Hotels oder über ein Portal buchen