Arbeitgeberverband kritisiert illegale Partys auf Mallorca scharf

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Die Bereitschaftspolizei im Einsatz vor der Schinkenstraße.

Die Bereitschaftspolizei im Einsatz vor der Schinkenstraße.

Foto: UH

Nach dem Wegfallen der Ausgangssperre sorgen die illegalen Zusammenkünfte der letzten Tage auf Mallorca für massiven Unmut bei dem Arbeitgeberverband (CAEB). Kritisiert wird vor allem, dass in Bars und Restaurants nach wie vor strenge Regulierungen herrschen, nach der gastronomischen Sperrstunde dann aber in großen unkontrollierbaren Menschenansammlungen weitergefeiert wird.

Diese illegalen Partys, auch "Botellón" genannt, müssten sofort aufhören, betonte ein Verbandssprecher. Sie seinen eine Gefahr für den gerade erst wieder anlaufenden Tourismus auf der Insel.

Außerdem gelte es dafür zu sorgen, dass der illegale Verkauf von Alkohol durch Straßenhändler unterbunden werde. Es sei eine Beleidigung für alle Bürger, die sich seit Monaten an die Corona-Regeln gehalten hätten.

Der Arbeitgeberverband weist darauf hin, dass die Balearen weiterhin als ein sicheres Reiseziel gelten müssen, damit der dringend notwendige touristische Aufschwung weiter voranschreiten könne. Die illegalen Massentreffen würden nicht nur ein schlechtes Bild auf Mallorca als Reiseziel werfen, sondern hätten zudem noch ökologische Auswirkungen auf die Strände mit tonnenweise Plastikmüll und Abfällen.

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