Viele Mallorquiner müssen genau hinschauen, wofür sie ihr Geld ausgeben. | Teresa Ayuga

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Die Bewohner von Mallorca beklagen einen Anstieg der Preise. Die Teuerungsrate lag im September bei 4,2 Prozent – so hoch wie seit September 2008 nicht mehr. Das teilte das Nationale Institut für Statistik (INE) mit. Insgesamt zogen die Preise seit Jahresbeginn um 3,3 Prozent, spanienweit um 3,1 Prozent an.

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Besonders die wachsenden Kosten für Strom und Energie in Spanien tragen zur Inflation bei. Die Ausgaben hierfür sind im September um 37,8 Prozent gegenüber der Vorjahresmonats gestiegen. Ein Grund für die Inflation ist auch die wachsende Nachfrage seit dem Ende der kompletten Ausgangssperre im vergangenen Sommer.

Die Kostenlast wächst bei fast allen Waren und Dienstleistungen. Eine Ausnahme bilden die Telefonkosten. Im vergangenen Monat stiegen die Preise auf der Insel für Lebensmittel im Allgemeinen um 1,9 Prozent, während sich Getränke um 5,7 Prozent verteuerten. Speiseöl kostet ein Fünftel mehr als noch vor einem Jahr. Eier wurden um 6,9 Prozent und Obst um 5,2 Prozent teurer. Allein in einem Monat stieg der Brotpreis um zwei Prozent, um nur einige Beispiele zu nennen.