Man sieht das Meer vor lauter Booten kaum: Ein Sommertag auf Formentera. | Foto: Archiv Ultima Hora

REGELN fürs ANKERN

Grundsätzlich nicht ankern sollte man auf Posidoniawiesen, da die Pflanze unter Artenschutz steht. Man darf sie nicht beschädigen. Auch innerhalb der mit gelben Bojen markierten Badebereiche an den Stränden haben segel- oder motorbetriebene Wasserfahrzeuge nichts verloren.

Um an Land zu gelangen, müssen hier die markierten Wasserstraßen genutzt werden (in denen wiederum das Baden verboten ist).

An Stränden, an denen kein Badebereich markiert ist, gilt innerhalb einer 200-Meter-Zone für Wasserfahrzeuge eine Höchstgeschwindigkeit von drei Knoten. An Küstenabschnitten, die nicht als Strände gelten, reduziert sich dieser Bereich auf 50 Meter.

Ankern ist hier nicht ausdrücklich untersagt. Auf sandigem und felsigem Meeresgrund ist das Ankern erlaubt, außer eben in markierten Badebereichen sowie in Gegenden, in denen spezielle Regelungen gelten, wie Häfen oder geschützten Bereichen – zum Beispiel im Nationalpark Cabrera. Dort stehen Bojen zur Verfügung, an denen Yachten festmachen können.

Auch in weiteren speziellen Schutzzonen vor der balearischen Küste sind Bojen installiert (die Nutzung dieser Bojen ist kostenpflichtig). Buchbar sind die Bojen über die Internetseite http://fondeos.caib.es