Das Recht auf Eigentum wurde auf den Balearen eingeschränkt. | Ultima Hora

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Das oberste Gericht von Mallorca und den Nachbarinseln hat die geplante Enteignung von Wohnungen durch die Regionalregierung von Ministerpräsidentin Francina Armengol für rechtens erklärt. Im Einzelfall ging es um zwei leerstehende Wohnungen in Llucmajor und auf Ibiza, die Banken oder Investment-Fonds gehören.

Als Begründung gaben die Richter an, dass das öffentliche Interesse einen höheren Stellenwert habe als das Interesse der Eigentümer.

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Die Balearen-Regierung will insgesamt 56 Wohnungen für einen Zeitraum von sieben Jahren enteignen. Damit solle nach offiziellen Angaben Wohnraum für sozial Schwache geschaffen werden. Die Besitzer bekommen als Entschädigung insgesamt 1,8 Millionen Euro. 27 Wohnungen befinden sich auf Mallorca, 23 auf Menorca und sechs auf Ibiza.