Palma kämpft gegen die Tigermücke

Verhaltenshinweise für Bürger herausgegeben

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Seinen Namen trägt das Insekt wegen des aggressiven Verhaltens und wegen der schwarz-weiß getigerten Beine.

Seinen Namen trägt das Insekt wegen des aggressiven Verhaltens und wegen der schwarz-weiß getigerten Beine. Foto: UH

Die Stadtverwaltung von Palma de Mallorca hat mit der Bekämpfung der Tigermücke begonnen. Mit Giftködern in den Gullys der nördlichen Stadtbezirke soll dem stechwütigen Ungeziefer der Garaus gemacht werden. Gleichzeitig bitten die Verantwortlichen die Bürger um Mithilfe und haben entsprechende Verhaltenstipps bekannt gegeben.

Insbesondere wird darum gebeten, Regenrückstände nach spätestens einem Tag aus Blumentöpfen abzugießen. Damit kann man verhindern, dass die Tigermücken dort in den nächsten Wochen ihre Eier ablegen. Ein Einsatz von Drohnen oder gar Sprühflugzeugen sei derzeit allerdings nicht geplant, heißt es von der Stadtverwaltung.

Die Behörden reagieren mit ihrer Aktion auf Anwohnerbeschwerden aus dem Stadtteil Gènova. Aber auch in anderen Teilen von Palmas Westen und Norden war die Präsenz der Tigermücke in den vergangenen Monaten spürbar. Seit 2012 wurde das aus Asien stammende Insekt unter anderem in Calvià, Andratx, Bunyola und Esporles registriert. In Palmas Stadtteilen Son Sardina und Amanecer wurden die Bürger sogar mit Plakaten auf die Schädlinge hingewiesen.

Die Tigermücken sind aus Asien eingeschleppt worden und sie sind vorwiegend tagsüber aktiv. Dabei stechen sie auch durch die Kleidung hindurch, was schmerzhafter als bei europäischen Mücken ist, da die Menschen hier nicht an das Gift gewohnt sind. Seinen Namen trägt das Insekt wegen des aggressiven Verhaltens und wegen der schwarz-weiß getigerten Beine. 

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