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Im Tierheim von Palma de Mallorca sind im vergangenen Jahr 52 Hunde, die keinen neuen Besitzer fanden, eingeschläfert worden. Das ist deutlich weniger als in den vergangenen Jahren, teilte das Rathaus am Montag mit. Die Sozialdezernentin Neus Truyol, die auch für Tierschutz zuständig ist, sprach von einer positiven Entwicklung. Ihr Ziel sei, die Zahl der Tiertötungen in der Zukunft auf "null" zu fahren.

Schon jetzt werden Hunde viel länger in dem Heim betreut als es die gesetzliche Frist von 21 Tagen vorschreibt. Die Tiere sind  dort zwischen 60 und 100 Tagen untergebracht. Der Anteil der eingeschläferten Hunde mache derzeit noch 3 Prozent aller lebend im Tierheim aufgenommenen Hunde aus. 

Im vergangene Jahr wurden 6266 Tiere in dem Heim abgegeben (zum Vergleich: 2014 waren es 6326 Tiere; 2013 waren es 6833). Allerdings war gut ein Drittel dieser Tiere (2336) bereits verendet. Due Kadaver wurden dort angeliefert, um verbrannt zu werden. Die Zahl der lebend abgegeben Tiere betrug 3930.

Nach Truyols Worten konnten im vergangenen Jahr mehr Tiere an neue Besitzer vermittelt werden als dies in früheren Jahren der Fall war. Insgesamt wurden 1595 Tiere an neue Halter abgegeben, davon 1134 Hunde und 449 Katzen sowie 12 weiter Tiere wie etwa Vögel. 

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