Polizei nimmt Hintermänner der Playa-Straßenhändler fest

Palma de Mallorca |
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Foto: MIQUEL A. BORRAS
Das Archivfoto von 2014 zeigt die Festnahme von afrikanischen Straßenhändlern an der Playa de Palma.

Wegen des Verdachts der Dokumentenfälschung und der Bildung einer kriminellen Organisation hat die Polizei auf Mallorca in jüngster Zeit nach und nach 30 Menschen, unter ihnen viele Senegalesen, festgenommen. Ermittelt wird auch gegen einen Afrikaner, der auf der Insel als Präsident der Vereinigung der Senegalesen vorsteht. Viele der Angehörigen dieses Kulturvereins sind der Polizei bekannt als ambulante Straßenhändler an der Playa de Palma und im Stadtgebiet von Palma, berichtete die spanische MM-Schwesterzeitung Ultima Hora am Dienstag.

Dem Präsidenten wird vorgeworfen, Urkunden und Arbeitsverträge gefälscht zu haben und dafür Geld kassiert zu haben. Darüber hinaus soll er die Gemeinnützigkeit seiner Vereinigung für den Erhalt von Subventionen und Fördermittel missbraucht haben. 

Wie Ultima Hora berichtet, sind Details des laufenden Verfahrens derzeit noch als geheim eingestuft. Die Ermittler haben die Tatverdächtigen seit vielen Monaten observiert und Daten gesammelt.

Der Präsident der Organisation, Jahrgang 1964, hatte sich nach außenhin stets stark gemacht für Integration und Bildung. Für seine guten Katalanisch-Sprachkenntnisse wurde er 2007 von der Vereinigung Balearisches Kulturwerk (OCB) öffentlich ausgezeichnet. Der Mann wurde oft gesehen in Begleitung von Landsleuten, die er als Vermittler zu Ämtern und Behörden begleitete. Die meisten Senegalesen auf Mallorca leben in S'Arenal. (as)

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Klarsicht / Vor über 3 Jahren

@Tomtom, bevor Sie irgendelche Foristen des "Rassimus" beschuldigen, prüfen Sie zuerst einmal, was denn Rassismus überhaupt ist. Ferner beschrieb Hajo doch klar, was hier im Bereich der mafiösen Sklavenarbeit und Ausbeutung passiert. Betrieben von eigenen Landsleuten, die zu recht verhaftet wurden. Das dumme Argument, dass es ja genug eigene Kriminille (Rocker etc.) gäbe ändert ja nichts daran, dass es nötig ist zusätzliche Kriminalitöt zu importieren. Denn mit der eigenen hat man schon genug am Hals. Im übrigen versucht schon länger die türkische "Bahoz", ein Ableger der Osman-Rocker aus dem Pott, auf der Insel Fuss zu fassen. Lesen Sie mal im Focus "Türkische Clubs breiten sich aus: "Osmanen Germania" warnen Hellsangeles"".

Tomtom / Vor über 3 Jahren

Daß gegen organisiertes Verbrechen vorgegangen werden muß, das erwarte ich von der Polizei. Dafür zahle ich meine Steuern auf der Insel. Leider fehlt mir hin und wieder das Vertrauen (siehe die letzten Skandale). Was ich nicht nachvollziehen kann ist die allgemeine Unterstellung, die fliegenden Händler seien die Mafia. Sie haben fast alle das gleiche billig Sortiment, aber das haben Discounter auch ohne Mafia zu sein. Sie verticken Ware, die unter menschenunwürdigen Bedingungen hergestellt werden.... Das kann durchaus sein, aber bei Kick und C&A sieht es vermutlich nicht anders aus. Was die Banden betrifft, die gut unterrichtete insiderkreise postulieren, kann ich nur sagen, vielleicht, aber solange ich die Qeulle nich kenne hört sich das nach einer allgemeinen Verschwörungstheorie ohne background an. Sollte es so sein, dann muß die Polizei reinhauen und zwar gewaltig. Wir sind ca. 30 000 Deutsche auf der Insel. Wenn man den Artikeln dieser Zeitung folgt, dann haben wir Deutsche Rockergangs, die sich öffentlich bekriegen, schwunghafte Prostitution, das Monopol für schutzgelderpressung und massenhaften Anlagebetrug nach Mallorca gebracht. Das sind alles mafiöse Strukturen. Sollte ein Mallorquiner aber allen Deutschen unterstellen, daß sie verbrecher sind, dann werde ich genauso wütend, wie ich jetzt über einige dieser dummen rassistischen Kommentare bin.

Klarsicht / Vor über 3 Jahren

Mir ist aufgefallen, in Can Pastilla sitzen Händler so ab Nachmittag auf der Mauer und plötzich kommt ein PKW angefahren, ein Schwarzer steigt aus und kassiert sie ab. So machen es auch die Bosse der Rumänischen Bettlerbanden in München in der Fußgängerzone. Abends liefern sie ihre Einnahmen ab und Einbeinige und Behinderte können plötzlich wieder flott gehen.

Hajo Hajo / Vor über 3 Jahren

Tom Tom@ Diese Mafia ist Informationen zufolge rund ums ganze Mttelmeer, sowie auf den Canaren voll organisiert. Insider erzählten mir, das die Bosse im Senegal Händler mit falschen versprechungen anwerben, ihnen ein Ticket in die Hand drücken und wenn sie dann angefangen haben, müssen sie in der Kette ganz unten anfangen und sich in der Hierarchie hochdienen. Zusammen gepfercht leben sie unter schlimmsten Verhältnissen in Containern oder Wohnungen im Ghetto. . Sowas nennt man Sklavenarbeit und Ausbeutung. Also genau das gleiche wie in der Heimat.

Hajo Hajo / Vor über 3 Jahren

Auch wenn es fast zu lange gedauert hat den Mafiabossen das Handwerk zu legen, so kann man nur noch gratulieren eine Hoffnung geweckt zu haben, dass dieser Unfug endlich eingeschränkt wird. Denn es hängt auch die Prostitution davon ab. Diese Mafia ist Informationen zufolge rund ums ganze Mttelmeer, sowie auf den Canaren voll organisiert. Chinesen betreiben den Nachschub an Waren in Fernost, die dort in Massen hergestellt wird. Vermutlich auch in Sklavenarbeit.

Paula / Vor über 3 Jahren

Besser sie verkaufen an der Playa Nippes als das sie hier tolle Wohnung und Mutti-Merkel-Stütze kassieren, und nebenbei noch Drogen verkaufen.

playa-eXpress / Vor über 3 Jahren

kann mich @Tomtom nur anschließen sin vergüenza was diese Nadin da schreibt

Toomtom / Vor über 3 Jahren

@tuttifrutti Wo Du recht hast, hast Du recht. Auch ein Tippfehler ist ein Fehler!

Tuttifrutti / Vor über 3 Jahren

@Tomtom, wenn du schon deinen Zeigefinger erhebst dann doch bitte richtig: Hartz IV :):):)

Tomtom / Vor über 3 Jahren

Nadine, was haben sie Dir in deine Öttinger getan? So einfach strukturiert wie Du bist, kannte ich eigentlich nur Fälle aus der psychiatrischen Literatur. Setz einfach den Alk ab, dann wird selbst für Dich die Welt wieder ein Stückchen klarer. @mike: wer solch dümmlichen Posts schreibt, wie meine Vörgänger, der hat auch keine Arbeit und liegt dem Steuerzahler auf der Tasche. Da liegt Harzt IV (diesesmal ohne Tippfehler) einfach nah. Diese Typen haben in Deutschland nichts gerissen und reißen auf der Insel auch nichts. Von solchen Dünnbrettbohrern, denen man keinen Kundenkontakt anvertrauen kann, hätte ich schon genügend bei diversen Bewerbungsgespräche . Wer soll solche Leute einstellen? Flyerverteiler und Gastro (unterste Ebene) vielleicht. Erotik und Türsteher geht zur Not auch noch, aber dann ist Schicht im Schacht.