Die Schmetterlinge - hier der rote Scheckenfalter - werden im Mittelmeerraum laut Forschern immer weniger. | U.H.

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Die Population der bunten Schmetterlinge hat in den vergangenen Jahren im mediterranen Raum dramatisch abgenommen. Bis zu 70 Prozent habe sich der Bestand der Falter vermindert. Das hat laut Tageszeitung Ultima Hora eine Studie des spanischen Forschungsinstituts CREAF (Centro de Investigación Ecológica y Aplicaciones Forestales) ergeben, die jahrzehntelang Regionen in Andalusien, Katalonien und auf Menorca beobachtet haben.

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Grund für das Schwinden der Falter ist der Klimawandel, die Ausbreitung von Urbanisationen auf vormals ländliche Gebiete und die Verminderung landwirtschaftlicher Flächen. Der Lebensraum der Schmetterlinge werde dadurch von Jahr zu Jahr vermindert. Besonders betroffen seien die Arten Melitea trivia (Roter Scheckenfalter), Colias alfacariensis (Familie der Weißlinge) und Melanargia occitania (auch Schachbrett-Falter genannt).