Deutscher wird bei Santanyí von Welle erfasst und stirbt

| | Santanyí, Mallorca |
Luftaufnahme von der Cala Egos.

Luftaufnahme von der Cala Egos.

Foto: Google Maps
Luftaufnahme von der Cala Egos.Archivbild von der Cala Egos an einem ruhigen Sommertag.

Ein deutscher Tourist ist am Montag in der Cala Egos bei Santanyí im Osten von Mallorca von einer Welle erfasst worden und ums Leben gekommen. Der 53-Jährige hatte die ersten Tage seiner Ferien zusammen mit seiner Ehefrau und seinen zwei achtjährigen Kindern auf der Insel verbracht. Auch die Zwillinge befanden sich zum Unglückszeitpunkt im Meer, konnten aber gerettet werden.

Der Unfall ereignete sich gegen 15.30 Uhr in einer felsigen Zone nahe einigen Wohnungen. Dort befinden sich Treppen, die zum Wasser hinabführen. Das Meer war am Montag nicht nur vor der Ostküste von Mallorca ungewöhnlich aufgewühlt. Der Deutsche konnte noch aus dem Wasser gezogen werden, doch sämtliche Wiederbelebungsversuche schlugen fehl.

Das Todesopfer stammte Medienberichten zufolge aus der münsterländischen Stadt Nottuln bei Coesfeld in Nordrhein-Westfalen.

Auch woanders kam es zu Zwischenfällen: In Port d'Andratx und Port d'Alcúdia gab es am Montag zwei sogenannte "Rissagas" - Flutwellen, die entstehen, wenn sich der Meeresspiegel kurzfristig absenkt, das Wasser aber wieder zurückströmt.(it)

Aktualisiert um 12.12 Uhr

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Gunmam / Hace about 1 year

Herzlichen Dank , Thomas , für Deine Rückendeckung . Bei allem Mitgefühl gilt : aus jedem Unfall müssen Lehren gezogen und verbreitet werden . Es ist auch im Sinne der Hinterbliebenen , dass ihr geliebter Mensch nicht umsonst gestorben ist . Für viele Hinterbliebenen ist es sogar ein Teil der Trauerarbeit , an der Vorbeugung gegen die Wiederholung solcher Unfälle zu arbeiten . Man googele einmal nach "Blausand , Lüke , Ripströmung" und findet die Bestätigung dafür ! Von wo ? Von den Balearen !

Thomas / Hace about 1 year

Die Angehörigen vielleicht nicht, trotzdem kann Gunmams Tipp Anderen das Leben retten!

Karl / Hace about 1 year

Alles andere als „Ruhe in Frieden“ ist hier unangebracht... Im Nachhinein braucht das Leid der Angehörigen braucht keine Tipps...

Gunmam / Hace about 1 year

Dieses tragische Unglück muss man zum Anlass nehemen , auf Folgendes hinzuweisen : bei Wellengang kommt man zwar überall gut ins Meer , aber fast nirgendwo wieder heraus , schon gar nicht an steilen Stellen . Hat man glücklich eine Treppenstufe oder ein Geländer erfasst , so zerrt das Wasser mit überraschend starker Kraft derart am Körper , dass man sich meistens nicht festhalten kann . Auch ein Seil hilft da wenig . Das entspricht eigener Erfahrung aus der Badebucht von C.Figuera/Santany .