Das Foto auf Ibiza zeigt eines der Flüchtlingsboote (in roter Signalfarbe), das nach Ankunft der illegalen Einwanderer an dem Felsstrand zurückgelassen worden war. | Archiv Ultima Hora

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Auf Ibiza, der kleinen Schwesterinsel von Mallorca, hat die Polizei innerhalb von 48 Stunden die Ankunft von vier Flüchtlingsbooten registriert und rund 50 illegale Einwanderer festgenommen. Ein Fischer hatte bereits am Samstag die Ankunft eines der Boote beobachtet und gemeldet. Das Video des Augenzeugen, das festhielt, wie 17 Ankömmlinge an Land sprangen und rasch die steile Felsküste erklommen, sorgte in den sozialen Netzwerken und spanischen Medien für Aufsehen.

Nach Angaben der spanischen Tageszeitung Ultima Hora unter Berufung auf die Nachrichtenagentur Efe sind in Ibiza in den vergangenen zwei Tagen vier Boote entdeckt worden, zuletzt eines am Sonntag in der Gegend von Roca Llisa. Bisher habe die Guardia Civil acht Insassen dieses vierten Bootes festgenommen.

Zuvor waren am Samstagmorgen drei Boote nach Ibiza gelangt, zwei in Es Cubells und eines bei Sòl d'en Serra.

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Die Zahl der Festgenommen zwischen Samstag und Sonntag lag einem Polizeisprecher zufolge bei mehr als 50 Personen.