Mallorcas Inselrat will Tempo 80 auf Ringautobahn

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Ein gewohntes Bild: Staus sind auf Palmas Vía de Cintura an der Tagesordnung.

Ein gewohntes Bild: Staus sind auf Palmas Vía de Cintura an der Tagesordnung.

Foto: UH

Auf der Vía de Cintura, der Umgehungsstraße von Mallorcas Metropole Palma, wird die Höchstgeschwindigkeit eventuell bald bei 80 Stundenkilometern liegen. Das sieht ein Plan des mallorquinischen Inselrats vor.

Ziel der vorgesehenen Maßnahme ist, die Emissionen der Fahrzeuge zu verringern. Außerdem halten Experten das Tempolimit für ein wirksames Mittel gegen Staus, die den Verkehr auf der Ringautobahn immer wieder zum Erliegen bringen. Und es soll zu mehr Sicherheit beitragen.

Bisher kann man auf der Vía de Cintura mit bis zu 120 Stundenkilometer unterwegs sein.

Bei dem Inselratsplan in Sachen Tempo 80 handelt es sich um einen Beschluss, der schon in der vergangenen Legislaturperiode gefällt, allerdings nie umgesetzt wurde. Das Thema soll jetzt in die Kommission eingebracht werden, die gegründet wurde, um Maßnahmen gegen den Verkehrskollaps bei der Einfahrt nach Palma zu ergreifen.

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Hajo Hajo / Vor 7 Monaten

kai@ leidewr total falsch. sh. mein Beitrag unten.

Von mir nicht aufgeführt, ist die ständign wachsende Zunahme der Auto-Massen. Und das seit Ende des eisernen Vorhanges. Prognosen für 2030, allein der LKW-Verkehr wird sich verdoppeln.

Und was jetzt? BlaBla ändert nix ! Und die Klimafreaks wissen gar nicht über was sie reden. Sie sind wie Blinde die über Farbe schwätzen und Lösungen können sie deshalb auch nicht vorweisen. Ihre Bildung reicht nicht dafür aus. Es gibt aber Lösungen..

kai / Vor 7 Monaten

Nichts geht mehr wenn sich ALLE an die Tempolimits halten würden, egal wo. Das haben die Politiker aber nicht im Kalkül.....

Hajo Hajo / Vor 7 Monaten

Es ist wurscht egal. Denn man kommt sowieso nicht schneller vorwärts. Das was man verhindern will, also die Abgase zu reduzieren, erreicht man nur dadurch das ewige Stop & Go, und Dauserstau zu verhindern. Denn jeder Tritt aufs Gaspedal um den Motor bei immer erneutem Anfahren auf Touren und den Wagen wieder in Fahrt zu bringen bestimmt, wieviel Dreck hinten raus kommt.

Das Zauberwort heißt "Verweildauer" eines Emittenden auf einem Streckenabschnitt. Am schlimmsten also Stop & Go und "Zieharmonika" auf einer Strecke. Verkehrswissenschafter fordern deshalb den Verkehr zu verflüssigen. Weg mit Ampeln, statt dessen Kreisverkehr, Tunnel und Brücken, statt verstopfte Strassen, etc.etc.

Es ist also besser eine Masse einmal in Bewegung zu bringen und dann NUR dafür zu sorgen sie kontinuierlich mit wenig Kraft in Bewegung zu halten. Das ist Physik.

Forderungen mehr ÖPNV sind zwar berechtigt, aber das geht nicht überall. Da sind die Möglichkeiten bereits voll ausgeschöpft. Und Verbannung ist das Dümmste dass es gibt. Denn das heißt in Wahrheit St. Florian.

Noch dümmer dann, dass jene die mehr fordern dann hinterher diejenigen sind, die sich gegen neue Bautätigkeiten für ÖPNV und Etlastungen auf die Strasse stellen. Umgehungstrassen sind für sie der Horror überhaupt. Lieber bleibt der Durchgangsverkehr mitten im Ort. und 20 jahre wird gestritten.

Thomas Berthold / Vor 7 Monaten

@ Carmen. Oder Autos weglassen und mit Eseln über die Autobahn. Majorcus hätte seine Freude

Carmen / Vor 7 Monaten

50 Kmh würden reichen, mehr geht meistens doch nicht.