Streit um Zahl der Liegestühle am Strand von Can Picafort

| |
Der Strand von Can Picafort ist im Sommer einer der beliebtesten im Inselnorden von Mallorca.

Der Strand von Can Picafort ist im Sommer einer der beliebtesten im Inselnorden von Mallorca.

Foto: Antoni Pol

Während in diesen Tagen die Vergabe der Strandlizenzen neu ausgeschrieben wird, ist in Can Picafort im Norden von Mallorca ein Streit um die Anzahl der Liegen und Sonnenschirme entbrannt. Das Rathaus sucht Betreiber für die Installation von ingesamt 1684 Sonnenliegen und 842 Sonnenschirmen sowie für zwei auf- und abbaubare Kioske, einer am Strand von Can Picafort und einer am Strand von Son Bauló, mit jeweils 30 Tischen und 90 Stühlen.

Nach Ansicht der Oppositionsgruppe im Gemeinderat, Suma, sind das viel zu viele Liegen und Schirme. Sie weist darauf hin, dass bei einer so großen Anzahl seit einigen Jahren kaum noch ein Platz für ein Handtuch auf dem Sand oder für freie Strandabschnitte bleibe. Dies wirke sich nachteilig auf die Qualität des Strandes und des öffentlichen Raumes aus. Die Massifizierung von so vielen Schirmen und Liegen habe zudem eine erhebliche visuelle Auswirkungen in einem Gebiet von bedeutendem landschaftlichen Wert, so Suma.

Die Oppositionspartei räumte indes ein, dass die für den Sommer vorgesehene Anzahl der Liegen und Schirme die Genehmigungen für den Can-Picafort-Strand durchaus einhält. Diese gilt für vier Jahre und läuft Ende 2021 aus. Darum will Suma die Anzahl der Playa-Liegen bei der Erneuerung der Genehmigung ab 2022 deutlich verringern.

Xisco Bergas, Sprecher von Suma, sagte, die bisherige Anzahl der Liegen sei in der Vergangenheit sinnvoll gewesen. Heute aber, mit dem zunehmend schmaler gewordenen Strand, reiche der verfügbare Platz für so viele Liegen nicht mehr aus.

Der stellvertretende Bürgermeister von Santa Margalida, Joan Monjo (Pi), hielt dagegen. Als Suma noch die Regierungsmehrheit stellte, habe es viel mehr Installationen auf dem Strandabschnitt gegeben. Monjo fügte hinzu, dass es damals die gleichen Liegen und Sonnenschirme gab, "und wir haben die Massagestände, den Wasserpark und die Jet-Skis abgeschafft". Zudem sei die Anzahl der zugelassenen Surf- und Paddelboards verringert worden. (as)

Kommentar

Nutzungsbedingungen

Rechtlicher Hinweis

» Der Inhalt der Kommentare spiegelt die Meinung der Nutzer wider, nicht die von mallorcamagazin.com

» Es ist nicht erlaubt, Kommentare abzuschicken, die gegen das Gesetz verstoßen oder unangebrachte, beleidigende oder ehrverletzende Inhalte haben.

» mallorcamagazin.com behält es sich vor, unangemessene Kommentare zu löschen.

* Pflichtfelder

Ralph Sieger / Vor 3 Monaten

Das iat Abzocke hoch 10. Noch nicht einmal die Stangen im Sonnenschirm kann man nutzen, weil die Standbekleidung/HAndtuch am Nachmittag durch die Luftfeuchtigkeit korrodiert sind. Dabei gibt es einen kleinen Artikel der dies verhindert.

kai / Vor 3 Monaten

Das Millionengeschäft lassen die sich nicht entgehen @ Klaus. Die Frage ist nur wohin das Geld wandert, zur Instandhaltung bzw der Wiederherstellung der Strände ganz sicher nicht!

rokl / Vor 3 Monaten

Wir haben in den letzten Jahren pro Liege 8.50 EU gezahlt. Anderswo sollen es 10 EU gewesen sein. Auf Gran Canaria zählt man für eine Garnitur aus 2 Liegen plus Schirm seit Jahren 7.50 EU.

klaus / Vor 3 Monaten

Mallorca sollte die Mietgebühren für Liege und Schirme am Strand sofort Stoppen . Urlauber zahlen schon pro Tag je nach Sterne Hotel zwischen 2 und 5 Euro. Also sollte man nicht weiter für Schirme und Liege bezahlen müssen.