Sechs weitere Coronatote auf den Balearen

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Blick auf die Miramar-Klinik in Palma, die zu Juaneda gehört.

Blick auf die Miramar-Klinik in Palma, die zu Juaneda gehört.

Foto: Ultima Hora

Die Zahl der an Corona gestorbenen Menschen auf den Balearen ist von 13 auf 19 gestiegen. Laut den Gesundheitsbehörden erlagen die Rentner durchweg auf Mallorca der Krankheit.

Es handelt sich um einen 77-Jährigen und einen 86-Jährigen mit schweren Vorerkrankungen und eine 97-jährige Frau. Sie starben in Juaneda-Kliniken. Ein 90-Jähriger starb im Son-Espases-Krankenhaus, ein 75-Jähriger im Son-Llàtzer-Hospital und ein weiterer 75-Jähriger im Krankenhaus von Manacor.

Wie auch in den anderen Fällen waren alle diese Menschen alt bis sehr alt oder/und hatten andere gesundheitliche Probleme. Verglichen mit Festland-Spanien hält sich die Zahl der Toten auf den Balearen noch immer in Grenzen. (it)

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Metti / Vor 6 Monaten

Sabine: das Politiker nicht "frei" regieren ist ein alter Hut. Das in der Realität die Lobby regiert ist noch ein älterer Hut. Das Krankenhäuser nach dem Leistungsprinzip geführt werden und nicht an aller erster Stelle das Wohl des Patienten steht, ist auch eine traurige Tatsache. Das sich Ärzte zB in Madrid dann entscheiden müßen wenn sie behandeln und wenn nicht, ist dann auch eine Realität. Aber das das CoVid19 haupsächlich Alte/ hochaltrige mit und ohne Vorerkrankungen, Jüngere nur mit Vorerkrankungen hinrafft ist auch eine Wahrheit. Ich kenne gausogut alte und hochaltrige, die sich auch nicht aufhalten lassen und ihre Kontakte weiter pflegen, als gäbe es kein Coronavirus...obwohl ihnen das Risiko bewust ist...du versucht hier ne Meinung aufzubauen " wenn man das so und so schreibt, dann machen die das und das", das ist quatsch. Wer nicht vernüftig handelt tut es mit oder ohne Coronaberichte...

Majorcus / Vor 6 Monaten

"Verglichen mit Festland-Spanien hält sich die Zahl der Toten auf den Balearen noch immer in Grenzen." - wie sich dies wohl in den Ohren der Angehörigen anhören mag? Zum Vergleich Singapur 24.03.2020: 631 bestätigte Fälle, 160 Genesene, 2 Tote bei 5.703.600 Einwohnern Europaweit läßt sich ein mehr oder weniger weitreichendes Versagen der Politik feststellen, weil nicht frühzeitig auf die Wissenschaft gehört wurde! Mal sehen, ob daraus für die Rettung der Menschheit vor der endgültigen Zerstörug der menschlichen Existenzgrundlage gelernt wird. Dann geht es um Milliarden Tote!

Sabine / Vor 6 Monaten

@Metti - Triage bedeutet gerade nicht, dass grundsätzlich allen über 65 eine Behandlung lege artis zugunsten Jüngerer verwehrt wird. Ein 70jähriger kann bessere Überlebenschancen haben als ein 40jähriger. Das ist von Fall zu Fall zu unterscheiden und nicht auf diese Art. Außerdem wird in der Berichterstattung natürlich der falsche Eindruck erweckt, es würden keine jüngeren Jahrgänge auf der Intensiv liegen. Und das schlägt dann natürlich auf die Disziplin junger Leute bei der Ausgangs- und Kontaktsperre durch.

Wie weit Europa durch seine unfähigen Politiker gesunken ist, kann man auch daran erkennen:

https://dynamic.faz.net/download/2020//COVID-19_Ethik_Empfehlung_Endfassung_2020-03-25.pdf

Keine 5 Milliarden für ein leistungsfähiges Gesundheitssystem ausgeben wollen, aber hinterher ein Kreditprogramm für eine Billion der geschundenen Nation aufbürden. Knechte der Hochfinanz, dass sind Europas Politiker.

Metti / Vor 6 Monaten

Was ist den daran schon wieder verkehrt, wenn man feststellt das es sich bei den Todesfällen um alte bis hochaltrige handelt???? Selbst das Robert Koch Institut sagt es so in den Pressekoferenzen. Es sind nun mal Fakten,auch wenn sie dir nicht gefallen. Das hat nichts mit Wertung der Altersgruppe zu tun.

Sabine / Vor 6 Monaten

https://youtu.be/Guom2392umM

Was gruppenbezogene Diskriminierung bedeutet, weiß die Redaktion sicherlich. Freundlicherweise überprüfen Sie Ihre Berichterstattung. Oder sind auf einmal nicht alle Menschen gleich wertvoll?