Fährunternehmen Trasmediterránea ist zahlungsunfähig

| Mallorca, Balearen |
Die Trasmediterránea-Fähre Milenium Dos.

Die Trasmediterránea-Fähre Milenium Dos.

Foto: Trasmediterránea

Die Fährgesellschaft Trasmediterránea, die unter anderem Mallorca mit den Nachbarinseln und dem spanischen Festland verbindet, steht vor einem finanziellen Desaster. Nach Angaben der spanischen Zeitung "El Confidencial" teilte das Mutterunternehmen Naviera Armas seinen Gläubigern mit, zahlungsunfähig zu sein und bat um einen Schuldenerlass sowie Zahlungsaufschub.

Im Mai und August erhielt die in Las Palmas ansässige Naviera Armas Finanzspritzen von rund 55 Millionen beziehungsweise 75 Millionen, um die Auswirkungen der Coronakrise zu bewältigen. Die Unternehmensberatung Price Waterhouse Coopers soll das Unternehmen nun neu auf Kurs bringen und einen Ausweg aus der desolaten Situation finden.

Die Wettbewerbsbehörde hatte Mitte Mai 2018 die Übernahme von 92,7 Prozent der Anteile von Trasmediterránea durch Naviera Armas genehmigt. Der Konzern ist das wichtigste Schifffahrtunternehmen in Spanien und befördert mit einer Flotte aus 40 Schiffen jährlich mehr als fünf Millionen Passagiere.

Kommentar

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ros / Vor 10 Monaten

Abkürzung des amtlichen Namens der Sowjetunion (1922–1991)

Da sieht man wer hier mit "Geschichtswissen" unterwegs ist. Und Majorcus, Ihre "Segelkenntnisse" reichen für Ihre Gummiente in der Badewanne!

Majorcus / Vor 10 Monaten

@Freedomfighter: Was pöbeln Sie so gegen die UdSSR? Sie selbst verbreiten hier doch fortlaufend den aus Moskau gesteuerten Unsinn. Nun besteht eine tolle Chance, sich von Reisen ohne PKW zu verabschieden und umweltfreundliche Segelboote als Fähren für den Personenverkehr einzusetzen. Entschleunigung & Komfort pur!

Michael Düsseldorf / Vor 10 Monaten

Nicht systemrelevant. Rums, weg.

Roland / Vor 10 Monaten

Wenn der Bedarf einknickt, dann kann auch die Unternehmensberatung PWC zunächst keine Wunder vollbringen. Es ist immer und überall das selbe.

Heinz / Vor 10 Monaten

Wie können die bei den überhöhten Preise Pleite sein?

petkett / Vor 11 Monaten

Das war im voraus zu sehen, auch die Fährgesellschaft Trasmediterránea lebt nicht von Luft und Liebe. Keine Touristen, weniger Warenverkehr, gleich weniger Einnahmen, gleich schleichende Pleite. Traurig aber Tatsachen und Gegenwart.

Freedomfighter / Vor 11 Monaten

Klasse Nachricht. Herr Sanchez kann die Firma doch verstaatlichen. Spanien fährt mit horrenden Schulden doch auch weiter. Am besten alles verstaatlichen, damit die Südländer auch einmal einen Geschmack von der UdSSR und dem sozialistischen Ostblock bekommen! Vorwärts immer, rückwärts nimmer...