Durch Armengol bekanntgewordene Bar in Palma de Mallorca macht zu

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Aus, Schluss, vorbei: die Hat-Bar ist Vergangenheit.

Aus, Schluss, vorbei: die Hat-Bar ist Vergangenheit.

Foto: Ultima Hora

Die durch einen illegalen nächtlichen Besuch der balearischen Ministerpräsidentin Francina Armengol bekannt gewordene Hat-Bar in Palma ist ein Opfer der Corona-Krise geworden. Das Etablissement in der Altstadt wurde am Montag nach einem Gerichtsbeschluss wegen ausbleibender Zahlungen zwangsweise geschlossen.

Die Betreiber beobachteten aus der Distanz, wie zwei Schlüsseldienste das alte Schloss entfernten und ein neues einsetzten.

Das Lokal war früher ein Taschenladen. Davor waren dort jahrzehntelang Kerzen verkauft worden. In der Nachbarschaft befinden sich die Kirchen Sant Felip Neri, Sant Miquel und La Mercè.

Armengol war in der Hat-Bar am 22. Oktober 2020 nachts aufgetaucht, obwohl das Lokal hätte geschlossen bleiben müssen. Dafür wurde die Ministerpräsidentin scharf kritisiert. Laut Medienberichten musste der Betreiber ein Bußgeld von 7000 Euro bezahlen. Danach nahm die Zahl der Kunden kontinuierlich ab.(it)

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Carmen / Vor 22 Tage

@MM-Redaktion: Ob Ihr das wohl noch lernt? Palma "de Mallorca"??? Wisst Ihr nicht mehr, dass die Stadt offiziell nur noch "PALMA" heißt ohne "de Mallorca"? - Das habt Ihr doch im Februar 2017 selbst berichtet, dass der Änderung des Namens im offiziellen Gemeinderegister stattgegeben wurde. "Die Kommune Palma de Mallorca nennt sich von nun an Palma." - https://www.mallorcamagazin.com/nachrichten/lokales/2017/02/09/52996/palma-mallorca-hei-jetzt-offiziell-palma.html#:~:text=Palma%20hei%C3%9Ft%20nur%20noch%20Palma.&text=Das%20bedeutet%2C%20dass%20der%20Name,%22de%20Mallorca%

M.L.R / Vor 25 Tage

@Stefan Meier... Ich hätte es nicht besser ausdrücken können. Wer nicht hören will muss fühlen...

DerMaxl / Vor 25 Tage

Die Fragen ob der Bestrafung Armengols samt Entourage hier werden wahrscheinlich eh nicht ernst gemeint sein?

Nein, natürlich bezahlen die keine Strafe, das ist nicht normales Europa, sondern Spanien. Hier bezahlen weder die Machthaber, noch ihre Freunde. Hier bezahlen nur die normalen - am liebsten die Ärmsten weil am wehrlosesten - Bürger die Zeche.

Die extrem demütige und obrigkeitshörige Bevölkerung lässt es auch willig mit sich machen, während die Oberen sich nur schlapplachen über diese Naivität, gar Dummheit der Bürger. Sollten Bürger ihren Unmut doch einmal kundtun wollen, werden sie durch die militärisch in francomanier strukturierten treuen Schergen in Form der Guardia Civil, Policia Local und ähnlichen sehr schnell zur Räson gebracht. Damit auch ja alles so bleibt.

Stefan Meier / Vor 25 Tage

@dan Ja, der arme Gastronm wird von seiner Kundschaft gezwungen, sein Lokal offen zu halten. Witz komm raus Du bist umzingelt.

cashman1 / Vor 25 Tage

Die Entourage der Ministerpräsidentin wird sicherlich ein neues Plätzchen finden, in dem man nach Mitternacht einen Schwächeanfall bekommen kann, Salut. Und nun im Ernst: Kann das MM nicht mal glaubhaft in Erfahrung bringen, ob und wieviel Multa es für die illustre Gruppe gegeben hat. 7.000 Euro für den armen Wirt und wieviel für die Truppe Armengol? Hat der arme Polizist, der die Anzeige aufgenommen hatte nicht auch im Nachgang Schwierigkeiten bekommen?

Engel Aloisius / Vor 25 Tage

Interessanter wäre es doch mal özu erfahren, ob sie eine Strafe gezahlt, oder eine Rettungsmedaille für ihren selbstlosen Einsatz bekommen hat 🤷🏼‍♂️

Elvira / Vor 25 Tage

.......und wie hoch war die Strafe für Frau Armengol und ihre Begleiter?

dan / Vor 25 Tage

Hat eigentlich die Dame eine Strafe zahlen müssen? Der Barbetreiber ist wohl zur Kasse gebeten worden. Das paßt doch wieder wunderbar. Sie taucht samt Entourage dort auf und verlangt Sonderrechte - hätte er sie rauswerfen sollen, die Polizei holen? Ganz üble Sache für den Wirt, vermutlich eine fast vergessene kleine dumme Episode für Armengol. Wo immer sogenannte Sozialisten und Kommunisten auftauchen, ist Orwell's "Animal Farm" nicht weit, Man kann durchaus mit linken Ideen oder einigen Positionen sympathisieren, mit den ewig 'more eaquals' aber nicht!