Der wirtschaftliche Schaden wird auf mehrere tausend Euro geschätzt. | Ultima Hora

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Ein Rudel verwilderter Hunde hat am Montagmorgen auf einer Schafsfarm bei Llucmajor ein Blutbad angerichtet. Rund 60 Tiere wurden dabei getötet, etwa 25 weitere zum Teil schwer verletzt. Der Vorfall ereignete sich in den frühen Morgenstunden. Der Finca-Besitzer war durch lautes Hundegebell auf dem Hof geweckt worden und seinen Schafen anschliessend zu Hilfe geeilt. Doch als die Hunde auch ihn anknurrten, flüchtete er zurück ins Haus und rief die Polizei.

Beim Eintreffen der Guardia Civil nahmen die drei Hunde reissaus. Die Beamten entdeckten zusammen mit dem Farmbesitzer Dutzende von verendeten, blutüberströmten Schafe. Einige schwerverletzte Tiere mussten sakrifiert werden. Besonderns tragisch: Bei vielen der getöteten Schafe handelte es sich um trächtige Tiere aus zweijähriger Zucht.

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Der wirtschaftliche Schaden konnte noch nicht beziffert werden, wird aber mehrere tausend Euro geschätzt. Die Polizei in Llucmajor hat erste Ermittlungen aufgenommen, um die Herkunft der Hunde beziehungsweise ihre Besitzer zu lokalisieren.