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Die im Verband "Abone" zusammengefassten Diskotheken, Bars und Partytempel an der Playa de Palma haben sich für die diesjährige Saison zu einem Regelwerk verpflichtet, das unter anderem einen Dresscode beinhaltet. Zu diesen Lokalen gehören auch einige traditionell mehrheitlich von deutschen Touristen aufgesuchte wie folgende: Bamboleo, Rutschbahn, Megapark, Showarena, Bierkönig, Las Palmeras, Oberbayern und Bolero.

Wer ohne Schuhe oder mit freiem Oberkörper solch ein Lokal betreten möchte, darf der Selbstverpflichtung zufolge nicht mehr hineingelassen werden. Kleidung, die allzu sehr aus dem Rahmen fällt, wird ebenfalls nicht mehr akzeptiert. Besucher dürfen zudem Megafone und Lautsprecher nicht mitbringen. Wer zu betrunken ist und aus der Rolle fällt, wird in diese Vergnügungsstätten nicht hineingelassen.

Des Weiteren will man Tätowierungen danach absuchen, ob sie rassistische oder nazistische Symbole enthalten. Träger dieser Verzierungen werden ebenfalls nicht mehr in die Lokale gelassen.

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Personen, die sich in einem Lokal ungebührlich verhalten oder Drogen zu sich nehmen, werden in kein anderes mehr vorgelassen. Zu diesem Zweck wollen sich die Lokale untereinander eng vernetzten und Infos austauschen. Die Wirte verpflichten sich darüber hinaus, die Zusammenarbeit mit der spanischen Nationalpolizei und deren Revier an der Playa zu intensivieren.

Der Verband erklärte zudem, dass diese Maßnahmen auf Plakaten oder in sozialen Netzwerken kommuniziert werden sollen. In diesem Zusammenhang ist eine Marketing-Kampagne in der Bundesrepublik geplant. Dafür will Abone auch die Kooperation von deutschen Prominenten gewinnen.

Das Gebiet an der Playa, in dem die neuen Regeln gelten, umfasst die gesamte Länge zwischen Can Pastilla und Arenal. Mit der Selbstverpflichtung will der Verband dazu beitragen, dass das in den Jahren vor der Corona-Pandemie lädierte Image der Insel wieder aufgewertet wird.