Jero Mayans ist die neue Präsidentin von einer der beiden Residentenvereinigungen auf der Insel | Pilar Pellicer

In Palma de Mallorca beschweren sich Anwohner über die mangelnde Sauberkeit in der Inselhauptstadt. Deshalb fordert die neue Präsidentin der Nachbarschaftsvereinigung "Federació de Veïnats de sa Ciutat de Palma", Jero Mayans, nun Maßnahmen des Rathauses.

Zunächst bemängelt Mayans, dass die Stadtverwaltung ihre Vereinigung nicht ausreichend bezuschusst und andere Nachbarschaftsverbände der Stadt finanziell bevorzugt würden. Darüber hinaus kritisierte Mayans die in ihren Augen grundsätzlich mangelnde Sauberkeit in den Straßen und auf den Plätzen Palmas.

"Es gibt viele unzivilisierte Menschen, die einfach ihren Müll auf der Straße abladen, selbst wenn die Container leer sind. Selbstverständlich brauchen wir deshalb mehr Mittel und Maßnahmen von der Stadt in Bezug auf die Straßenreinigung, aber auch ein anderes öffentliches Bewusstsein in den Köpfen der Menschen."

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Der Sommer in vielen Stadtvierteln, vor allem in den Ausgehmeilen von Santa Catalina, war laut Mayans durch Lärm und Vandalismus geprägt. Sie glaubt, dass das Nachtleben dort mittlerweile völlig außer Kontrolle geraten sei. Ein Grund hierfür seien "unsinnige" Vorschriften, die nichts zum Schutz der Anwohner beigetragen hätten.