Fahnen auf halbmast erinnern an Spanischen Bürgerkrieg

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18. Juli: Fahnen auf halbmast am Rathaus von Palma.

18. Juli: Fahnen auf halbmast am Rathaus von Palma.

Foto: Rathaus

Erstmals sind an einem 18. Juli am Rathaus von Palma die Fahnen auf halbmast gesetzt worden. Anlass ist der Ausbruch des Spanischen Bürgerkrieges vor 81 Jahren. Die Aktion soll an die Opfer von Bürgerkrieg und Franquismus erinnern, teilte das Rathaus am Dienstag mit. Der Stadtrat sei damit einer Petition des Vereins Memòria de Mallorca nachgekommen. Die Organisation widmet sich seit Jahren der historischen Aufarbeitung des 1936 ausgebrochenen Bürgerkriegs sowie dessen Folgen für die Zivilbevölkerung auf der Insel.

Ebenfalls an diesem 18. Juli hat der Inselrat von Mallorca durch seine Mehrheit aus Sozialisten, Ökoregionalisten und Linkspartei den Weg für den Abriss des ehemaligen Kriegsdenkmals im Sa-Feixina-Park freigemacht. Die Abgeordneten beschlossen, den Denkmalschutzstatus des Mahnmals aufzuheben. Sie entschieden damit gegen ein Expertengutachten des eigenen Hauses, das dem Mahnmahl sehr wohl Denkmalschutz zugebilligt hatte.

Palmas Bürgermeister Antoni Noguera will nun baldmöglichst den Abriss der Sandsteinsäule, die in dem Park einem Leuchtturm nachempfunden ist, öffentlich ausschreiben.

Gegner und Befürworter streiten in der Sache seit Jahren. Im Jahre 2010 war die aus der Franco-Zeit stammende Säule ihrer martialischen Embleme entledigt und umgestaltet worden, um an alle Opfer von Krieg und Gewalt zu erinnern. (as)

Kommentar

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Tomtom / Vor über 4 Jahren

@tomtom (Fake). Langsam glaube ich an eine pathologische Persönlichkeitsstörung bei Dir @joewansbeck. Da,it sich jeder ein Bild machen kann, ein Artikel der Welt von 1999. war das damals schon Fake News, oder war da einer zu lange in der Stammkneipe? Siehe https://www.welt.de/print-welt/article572885/Tor-der-Goltz-Kaserne-abgerissen.html

JayDee / Vor über 4 Jahren

Tomtom (The One and Only) möge mir diesen Einwurf verzeihen, aber @MM-Team:

Der sogenannte Fake-tomtom (alles in Kleinbuchstaben) war hier immerhin der erste Poster im Kommentarstrang. Damit ist er kein Fake, sondern gemäß der MM-Richtlinien, die keinen Anmeldezwang zugrundelegen und eine freie Nickwahl anbieten, absolut korrekt unterwegs.

Es ist befremdlich, wie hier das Team die eigenen Regeln missachtet, in die freie Nickwahl und Meinungsfreiheit eingreift, und bar jeder Logik den Erstkommentator löscht nur weil ein weiterer User (mit einem Großbuchstaben im Nick) meint hier die Buchstabensuppe bestimmen zu dürfen.

Ein Fake-xyz wird es erst, wenn man sich innerhalb eines Strangs eines bereits bestehenden Nicks annimmt. Logisch denken und die Usenetregeln zu kennen scheint hier nicht Usus zu sein.

joewandsbek / Vor über 4 Jahren

Ihr Lieben, das geht hier um Hamburg. Hat mit dem Artikel überhaupt nichts zu tun.

joewandsbek / Vor über 4 Jahren

Jetzt weiß ich endlich, was fake-news sind. Die Graf Golz Kaserne ist in Jenfeld, das gehört zu Wandsbek, meine Heimat. Die Kaserne stand leer, deshalb wurden dort Flüchtlinge untergebracht. Abgerissen wurde eine abgetakelte Laubenkolonie und meine Stammkneipe zum Hubschrauber für Neubauten. Wandsbek ist SPD Hochburg und ist rechter als die CDU, das ist Tradition. Linke machen hier keinen Stich. Also schreibt nicht Euer Wikipedia-Wissen.

MM-Team / Vor über 4 Jahren

Der Kommentar des Fake-Tomtom wurde gelöscht. Der hier zu lesende Tomtom ist der authentische. MM-Team

Tomtom / Vor über 4 Jahren

@msaestre. Eigentlich ist Vergangeheitsbewältigung eine höchst spannende Sache über die sich trefflich streiten läßt. Das ausschließliche Verwenden der Abrißbirne, da stimme ich Ihnen zu, ist sicherlich nicht geeignet für den Umgang mit den dunkelsten Kapiteln der europäischen Geschichte. Aber um eine vernünftige Diskussion zu führen ist eigentlich nur eines zielführend: ein redlicher Umgang mit der Wahrheit. Um bei Ihrem Beispiel zu bleiben. Es handelt sich wohl um den Abriß in der Graf Götz Kaserne in Hamburg. Hier wurden 470 Einzel und Reigenhäuser im Rahmen der Konversion geplant und gebaut. Der Abriß wurde aus zwei unterschiedlichsten Gründen unterstützt: auf der keinen Seite vom Senat, der keine Nationalsozialistische Kultstädte in diesem Neubaugebiet haben wollte und auf der anderen Seite von den Vermarktern des Neubaugebits, die in ihrem Bereich aus marktwirtschaftlichem Gründen keine solchen geschichtlichen Erbstücke haben wollten. Die Linke war sich uneinig. Die GAL stimmte im Senat für den Abriß in der Bezirksversammlung Warnbeck stimmten sie dagegen. Mit anderen Worten, ihr links bashing Spiel geht gar nicht auf. Was aber vollkommener Unsinn ist, ist die Behauptung man könne den Asylsuchenden die geritzten Reliefs nicht zumuten, deshalb wurde abgerissen. Dies bezüglich werden sie keine Veröffentlichungen finden. Der Bereich des Asylheims war damals auf dem Gelände minimal und Vor allem temporär. Die Diskussion hatte also einen ganz anderen Verlauf. Nebenbei bemerkt: das Asylberwerberheim gibt es schon lange nicht mehr, jetzt ist ein Internat der Mieter. Schade also um eine verpaßte Diskussion um ein spannendes und wichtiges Thema...

m.sastre / Vor über 4 Jahren

Diese Geschichtsbewältigung mittels Abrissbirne gibt es leider überall, insbesondere dort, wo Linke das Sagen haben. In Hamburg z.B. wurde in den neunziger Jahren eine gesamtes Eingangstor einer für Asylanten genutzten Kaserne abgerissen, weil sich dort ein Relief einer Kriegsszene befand. Man könnte angeblich den Schutzsuchenden solch eine Szene nicht zumuten. Kostenpunkt damals, glaube ich, 40 000Mark. Und Uschi macht es gerade wieder einmal vor.

Ines / Vor über 4 Jahren

@Tomtom - ich stimme dir vollständig zu. Fake-"TomTom" sollte sich mal etwas mit spanischer Historie beschäftigen, statt unreflektiert und oberflächlich zu plappern.

Tomtom / Vor über 4 Jahren

@tomtom (der faker). Es gibt so etwas wie Netz Etikette, d.h. Man benutzt nicht den Namen eines anderen Posters um seine eigene Meinung unter diesem Deckmantel zu veröffentlichen. Selbstverständlich würde ich nie unter hajohajo oder m.saestre posten, denn dies sind deren Nickis und das ist für das Verständnis auch gut so. Ich schreibe seit langer, langer Zeit unter dem nick TomTom. Die meisten kennen den Namen, manche mögen ihn, andere hassen ihn. Sei's drum. Jetzt benutzen Sie meinen nick und verbreiten, wie in diesem Fall, vollkommen Sinn- und geschichtsbefreite Meinungen. So einen Unsinn würde ich nie schreiben. Man kann sich sicherlich über den Umgang mit diesem Denkmal streiten. Eine Umwandlung zu einem Mahnmal beispielsweise (analog dem Siegestor in München) oder eine entsprechende historische Einordnung des Geschehens auf einer Infotafel. Es gibt viele Möglichkeiten, bis hin zum Abriß. Aber solch ein pathetisches, unreflektiertes, gewaltverherrlichendes Gesülze würde ich nie schreiben. Und deshalb wehre ich mich gegen den Post. Lassen Sie sich doch einen eigenen Nick einfallen und segeln Sie nicht unter falscher Flagge. Ich tu es auch nicht...