Erste Rücktrittsforderungen nach Flutkatastrophe

| | Palma, Mallorca |
Catalina Cladera ist nicht nur Finanzministerin, sondern auch Katastrophenschutzbeauftragte der Balearen-Regierung.

Catalina Cladera ist nicht nur Finanzministerin, sondern auch Katastrophenschutzbeauftragte der Balearen-Regierung.

Foto: P. Bota

Nach der Flutkatastrophe auf Mallorca vor mehr als drei Wochen werden nun auf der politischen Bühne erste Rücktrittsforderungen laut. Wie die Tageszeitung "Ultima Hora" berichtet, hat die konservative Oppositionspartei PP die balearische Finanzministerin Catalina Cladera aufgefordert, ihr Amt zur Verfügung zu stellen. Cladera ist auch Katastrophenschutzbeauftragte des Govern.

Im Vorfeld hatte "Ultima Hora" berichtet, dass Cladera erst eine Woche vor dem Unglück einen Brief des Koordinationszentrums 112 bekommen habe, in dem sich die Einsatzkräfte über Personalmangel und mangelnde Handlungsmöglichkeiten im Falle von Naturkatastrophen beklagen.

Cladera verteidigt sich: Sie habe den Brief zwar erhalten, allerdings hätte eine Naturkatastrophe wie jene von Sant Llorenç nicht vermieden werden können, egal wie schwach oder stark die Personaldecke beim Katastrophenschutz ist. (cze)

Kommentar

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Hajo Hajo / Vor 15 Tage

Marcoq stimme zu, denn dann müssten sie ja das ganze Amt entlassen, das an der Misere mangelnder Kanalsituation und Vernachlässigung der Torrents beteiligt ist.

Marco / Vor 16 Tage

Über solch eine Rücktrittsforderung kann man nur lachen.