Mallorca muss trotz Wirtschaftskrise viel Geld an andere Regionen zahlen

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Ministerpräsidentin Francina Armengol.

Ministerpräsidentin Francina Armengol.

Foto: Ultima Hora

Obwohl die möglicherweise größte Wirtschaftskrise der vergangenen Jahrzehnte bevorsteht, werden Mallorca und die Nachbarinseln im kommenden Jahr fast 450 Millionen Euro an andere spanische Autonomieregionen zahlen müssen. Diese Summe veröffentlichte das Finanzministerium der Zentralregierung.

Umgerechnet auf jeden Einwohner sind das 390 Euro. Nur das im Augenblick coronabedingt abgeriegelte Madrid muss ebenfalls an andere Regionen Geld überweisen, und zwar sogar 4,882 Milliarden Euro oder 733 Euro pro Steuerzahler.

Die Balearen müssen parallel zu der anstehenden Zahlung mit dem größten Absturz des Bruttoinlandsproduktes rechnen, nämlich 28 Prozent. Das ist das größte Minus im ganzen Land.

Ministerpräsidentin Francina Armengol verlangte unterdessen von der Europäischen Union und einzelnen Mitgliedsstaaten mehr Investitionen und ohnehin einen besseren Schutz. Sie denkt unter anderem an eine Verstärkung der Selbstversorgung mit Nahrungsmitteln, sagte sie in einem Interview. (it)

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Majorcus / Vor 8 Tage

@Mr. Mallorca: Das EU-System basiert auf niedrigen Löhnen in D und klimazerstörendem Billigurlaub im Süden bei Hungerlöhnern. Nur so könne sich die Reichen die Taschen noch voller stopfen ...

Mr. Mallorca / Vor 8 Tage

Schon erstaunlich für was die EU alles herhalten soll - die Dame hat es bis heute nicht geschafft, notwendige Reformen und Investitionen auf den Weg zu bringen. Auch nicht vor Corona, da war Steuergeld im Überfluss vorhanden! Der einzige "Erfolg" der Dame ist die Zerstörung der Haupteinnahmequelle der Balearen, dem Tourismus! Weiter so, dann habt ihr für Ackerbau und Viehzucht noch mehr Zeit und das Problem der Selbstversorgung erledigt sich von selbst. Buena Suerte !!!

Majorcus / Vor 9 Tage

Solidarität ist in der ICH, ICH, ICH vielen in Vergessenheit geraten ...

Hans B / Vor 10 Tage

Nennt man auch Solidarität, und tut mallorca nur bedingt Weh im Vergleich zu anderen Regionen. Was diese Frau allerdings von sich gibt ist nicht mehr erträglich

Kai / Vor 10 Tage

Ja, wenn ein armes Bundesland wie Berlin mal Unterstützung braucht oder der junge Mann im arbeitfähigen alter mit Sozialhilfe Unterstützung erfährt, so kann es schon wieder auf die Beine helfen. Warum sollte es nicht auch bei sozialistischer Wirtschaft helfen. Ist doch ein Erfolgsmodell.

frank / Vor 10 Tage

In Deutschland nennt man sowas Länderfinanzausgleich.Bayern kann ein Lied davon singen.....

Majorcus / Vor 10 Tage

Warum sollte in der Not der Stärkere den Schwächeren nicht helfen - oder ist es nicht "ein Land"?

ros / Vor 10 Tage

Zitat: "Ministerpräsidentin Francina Armengol verlangte unterdessen von der Europäischen Union und einzelnen Mitgliedsstaaten mehr Investitionen und ohnehin einen besseren Schutz. Sie denkt unter anderem an eine Verstärkung der Selbstversorgung mit Nahrungsmitteln, sagte sie in einem Interview. (it)"

Klar, Hand aufhalten ist die Devise dieser Frau. Klappt nur mit EU Geldern eine Selbstversorgung der Insel umzusetzen?? Warum nicht früher dazu übergegangen, die Einheimische Landwirtschaft zu fördern, bleibt ihr Geheimnis. Unerträglich diese Person!

Freedomfighter / Vor 10 Tage

Das sind doch mal gute Nachrichten! Sollen doch die Malle- und Madrid-Sozialisten zahlen. Wenn ganz Spanien und die EU am Ende sind werden auch sie merken, dass man Masken nicht fressen kann! ;-))