Grünes Licht für Carrefour-Großprojekt

Handelskonzern will bis 2014 größtes Einkaufszentrum der Insel errichten

Coll d'en Rebassa |
So soll das geplante Einkaufszentrum nach einer Fotomontage des Architektenbüros Broadway Malyan im Herbst 2014 aussehen.

So soll das geplante Einkaufszentrum nach einer Fotomontage des Architektenbüros Broadway Malyan im Herbst 2014 aussehen.

Der Handelskonzern Carrefour will seinen Standort an Palmas Flughafen-Autobahn ausbauen. Direkt neben dem Supermarkt soll "das größte Einkaufszentrum der Insel" errichtet werden, für 120 Millionen Euro. Die Regierung genehmigte jetzt das Vorhaben.

Der französische Konzern benötigt nun die Baulizenz der Stadt Palma. Geplant ist ein zweistöckiges Gebäude mit 65.000 Quadratmetern Fläche. Die Fertigstellung ist für Herbst 2014 vorgesehen.

Das Bauwerk soll architektonisch einzigartig ausfallen und Modernität mit Qualität gewährleisten. Beauftragt wurde das weltweit aktive Architektenbüro Broadway Malyan.

Die Prognose des Konzerns geht von jährlich rund zwölf Millionen Kunden aus. Grund sei die hervorragende Anbindung des Mega-Marktes an Palma und an den Flughafen. Das Projekt schaffe 5000 Arbeitsplätze: 1500 während der Bauarbeiten, 1500 für Verkaufsmitarbeiter bei Fertigstellung sowie 2000 indirekte Arbeitsstellen bei Zulieferern.

Die Genehmigung des Projekts durch das balearische Handelsministerium erfolgt nahezu zeitgleich mit der Entscheidung der Regierung, im wenige Kilometer entfernten Feuchtgebiet Ses Fontanelles ein Einkaufs- und Freizeitzentrum zuzulassen. Das Investmentvolumen für das Projekt an der Playa de Palma beträgt rund 220 Millionen Euro. (as)

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Bernie / Vor über 6 Jahren

Ich sehe es positiv, sollen wir jetzt wegen der Krise alle die Köpfe in den Sand stecken?

Hermann / Vor über 6 Jahren

Wirklich naiv. Dieses Projekt bring langfristig nicht einen Areitsplatz mehr. Die Bauarbeiter werden nach Fertigstellung entlassen, Personal am alten Standort ist genügend vorhanden und wird höchstens reduziert. Zulieferer werden kaum neue Leute einstellen. Das Volk hat kein Geld mehr zum Einkaufen und die Urlauber werden durch ständige Erhöhungen von Steuern und neuen Abgaben auch langsam aber sicher ein anderes Urlaubsziel suchen. Hoffentlich wird dieses Projekt nicht (wie vieles auf Mallorca) in den Sand gesetzt.

Peter / Vor über 6 Jahren

Ja ja, die Spanier, die haben ja genug Geld. Es geht denen ja wunderbar!