Gleich drei Großbaustellen an der Playa

Hipotels errichtet zwei Hotels in Palma de Mallorca: "Wir wollen frischen Wind"

|
Das Vier-Sterne-plus-Hotel Hipotels Gran Playa de Palma wird 380 Zimmer haben und im März 2016 in Betrieb gehen. Fotomontage: Hi

Das Vier-Sterne-plus-Hotel Hipotels Gran Playa de Palma wird 380 Zimmer haben und im März 2016 in Betrieb gehen. Fotomontage: Hipotels

Das Vier-Sterne-plus-Hotel Hipotels Gran Playa de Palma wird 380 Zimmer haben und im März 2016 in Betrieb gehen. Fotomontage: HiAn dieser Stelle werden die beiden geplanten Hipotels-Hotels an der Playa de Palma entstehen.

Noch ist von den Bauarbeiten nicht allzu viel zu sehen, doch begonnen haben sie alle Ende Oktober: Gleich drei Großbaustellen werden in den kommenden Monaten an der Playa de Palma wahrzunehmen sein. Wenn die Vorhaben dann im Frühjahr und Sommer 2016 vollendet sind, ist mit einem gehörigen Innovationsschub an Europas wichtigster Tourismusmeile zu rechnen.

Das Hotelunternehmen Hipotels, das stark in Cala Millor im Osten von Mallorca verwurzelt ist, errichtet derzeit auf einem Grundstück in zweiter Linie direkt hinter dem Mega-Park gleich zwei Hotels, ein Vier-Sterne-plus- und ein Fünf-Sterne-Haus. Mehr als 70 Millionen Euro investiert der Unternehmer Juan Llull in das Vorhaben. Insgesamt entstehen 600 Zimmer an der Playa de Palma, die Hipotels in Eigenregie errichtet, da der Familienbetrieb, der seine Ursprünge in den 1950er und 1960er Jahren im Handel mit Baumaterialien und Bautätigkeit hat, traditionell seine Immobilien gerne selbst verwirklicht.

Nach der vorläufigen Planung soll das Vier-Sterne-plus-Hotel "Hipotels Gran Playa de Palma" heißen und 380 Zimmer zählen. Das Fünf-Sterne-Haus "Hipotels Playa de Palma Palace" stellt seinen Gästen 220 Zimmer zur Verfügung, davon etliche Junior Suiten und Suiten. Hinzu kommen À-la-carte-Restaurants und Spas sowie Tagungs- und Konferenzräume. Das Luxus-Hotel ist nur für Erwachsene vorgesehen. "Selbstverständlich wird die Ausführung der Hotels und die Ausstattung entsprechend edel ausfallen", sagt Vertriebsdirektor Xisco Fullana. Der Bau werde feinste Materialien, die Architektur viel Glas aufweisen. Die Balkone bilden keine durchgehenden Linien, um die Gebäudefront aufzulockern. Die oberste der sechs Etagen ist zurückgenommen, um das Gebäude luftig erscheinen zu lassen.

Derzeit sind die Bautrupps auf dem 44.000- Quadratmeter-Gelände dabei, 700 Betonsäulen in den sandigen Untergrund zu gießen, jede von ihnen 25 Meter lang. Darauf wird dann die Basis der Gebäude errichtet. Hipotels erwarb das Land 2012.

Wie kam es zu der Überlegung, gleich zwei Hotels an der Playa de Palma zu errichten? "Es ist einfacher, dort zwei Hotels zu führen als eines mit 600 Zimmern, das dann nur vier Sterne hätte", sagt Fullana.

Eines der Häuser solle ganzjährig, das andere zumindest neun Monate in Betrieb sein. Hipotels rechnet sich aus, mit dem künftigen Angebot Nachfrage an Gästen von mittlerer bis hoher Kaufkraft in ganz Europa generieren zu können. Ein Publikum, das bislang den Standort am Meer nicht unbedingt im Blick hatte. Die Lage sei ideal, insbesondere wegen der Nähe zum Flughafen, wegen des Tagungstourismus, wenn Palmas Kongresspalast erst vollendet sein werde, und wegen der attraktiven Altstadt von Palma. "Außer uns investieren derzeit auch andere in die Zone. Wir alle wollen damit frischen Wind an die Playa de Palma bringen und sie in neuem Licht erscheinen lassen."

 

WEITERE INVESTITIONEN AN DER PLAYA DE PALMA

Palma Springs heißt das Shopping-Center, das der französisch-niederländische Konzern Unibail-Rodamco im Feuchtgebiet von Ses Fontanelles unweit des Meeresaquariums errichten will. Auch hier haben die Planierungsarbeiten des Geländes begonnen. Die Investition beträgt 225 Millionen Euro. Die Eröffnung ist für Herbst 2016 vorgesehen.

Ein zweites Fünf-Sterne-Hotel als Neubau errichtet die mallorquinische Investmentgesellschaft Inversiones Llaüt SL, nur wenige Schritte von den künftigen Hipotels-Projekten entfernt. Geplant sind rund 200 Zimmer und Suiten, die Investition beträgt 30 Millionen Euro. Eröffnung: März 2016.

(aus MM 47/2014)

Kommentar

Nutzungsbedingungen

Rechtlicher Hinweis

» Der Inhalt der Kommentare spiegelt die Meinung der Nutzer wider, nicht die von mallorcamagazin.com

» Es ist nicht erlaubt, Kommentare abzuschicken, die gegen das Gesetz verstoßen oder unangebrachte, beleidigende oder ehrverletzende Inhalte haben.

» mallorcamagazin.com behält es sich vor, unangemessene Kommentare zu löschen.

* Pflichtfelder

H.F. / Vor über 4 Jahren

alejandro war noch nie in einem Hotel, in dem sich die verzogenen Bälger der "BESSEREN" aufgeführt haben, wie die Wildschweine im Kartoffelacker. Reichtum ist keine Garantie für Anstand und Benehmen. Alejanro, wie wäre es,sich einen Privatjet zuzulegen, oder gehörst Du zu den "Armen", die mit "Billigairlines" fliegen müssem?

alejandro / Vor über 4 Jahren

Jetzt muss ich mich einmal melden. Diese unerzogenenen schreienden Blagen,deren Eltern keinerlei Benehmen haben,sollen gefälligst woanders hin.Dafür gibt es genügend Billigunterkünfte.Die Leute mit Kindern ,die sich ein besseres-teuereres Hotel leisten können,haben A) einen höheren Bildungsgrad und dementsprechend mehr Einkommen.B( Deren Kinder sind besser erzogen.

Aus diesem Grund gibt es immer mehr Hotels ohne Kleinkinder.Möge es auch solche Airlines für Vielflieger geben!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Man muss sich nur einmal einen Flug nach Mallorca in der Ferienzeit antun.Was da an Bord los ist-Kinder schreinen ohne Pause vom Start bis zur Landung,die Eltern sind das gewöhnt und schreiten nicht ein.Die Stewadessen sind sehr genervt,aber können nicht machen.Das wäre ja dann Diskriminierung.--Jetzt können alle kinderreichen Muttertiere aufschreien,meisten der einzige Reichtum,den Sie haben.............