Landender Eurowingsjet. | wikipedia

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Unmittelbar nach der Entscheidung des Robert-Koch-Instituts, Mallorca von der Liste der Risikogebiete zu nehmen, liefen bei Eurowings Reisebuchungen in einer bisher nicht gekannten Dynamik ein. Das teilte die Fluggesellschaft am Sonntag mit. Zahlreiche Flugverbindungen insbesondere an den Airports Düsseldorf, Hamburg, Stuttgart und Köln/Bonn waren innerhalb von Stunden ausgebucht.

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Eurowings reagiert auf den plötzlichen Kundenansturm kurzfristig mit einer deutlichen Ausweitung des bisher knappen Mallorca-Angebots. Am Wochenende legte die Fluggesellschaft 300 Zusatzflüge allein für die beginnende Oster-Reisezeit auf, um die stark wachsende Kundennachfrage bedienen zu können. Die Lufthansa-Tochter musste bereits in der vergangenen Woche erstmals seit der Krise größere Flugzeuge nach Palma einsetzen, um abflugbereite Kunden nicht stehen zulassen.

Das verstärkte Mallorca-Programm ist bereits buchbar und wird ab Donnerstag, 18. März, mit ersten zusätzlichen Flügen nach Palma aufgestockt. Die plötzlichen Buchungseingänge sowie die entsprechenden Zusatzflüge verteilen sich quer über das ganze Land: Sie betreffen die Flughäfen Düsseldorf und Köln/Bonn im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen, aber auch Hamburg im Norden sowie Stuttgart im Süden des Landes. Auch von anderen Abflughäfen vermeldet Eurowings seit Freitagmittag sprunghaft steigende Buchungseingänge.