Kapsel-Hersteller Nestlé will mit dem "Govern" reden

| | Palma, Mallorca |
MM berichtete ausführlich über das geplante Kapsel-Verbot.

MM berichtete ausführlich über das geplante Kapsel-Verbot.

Foto: Mallorca Magazin

Das Schweizer Unternehmen Nestlé, das auch die Nespresso-Kaffeekapseln herstellt, hat nach Angaben der MM-Schwesterzeitung Ultima Hora um einen offiziellen Termin beim balearischen Umweltminister Vicenç Vidal gebeten. Grund dafür ist offenbar das geplante neue Müllgesetzt, mit dem der "Govern" auch den Alu-Kapseln den Kampf ansagen will (MM berichtete).

Mit dem neuen Regelwerk soll der Gebrauch von Einweg-Kapsel (wie etwa von Nespresso) auf den Balearen verboten werden oder die sie fabrizierenden Unternehmen verpflichtet werden, sich um das Recycling zu kümmern und nachzuweisen, dass dieses funktioniert. (cze)

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Mats / Vor etwa 1 Jahr

Besonders "lecker" kann ich mir vorstellen @Nörgelbert wird der Tee wenn man ihn mit einer min. 3 Tage getragenen Wandersocke aufbrüht - das gibt eine ganz spezielle Würze.

Hajo Hajo / Vor etwa 1 Jahr

Mal was anderes im ähnlichen Zusammenhang. Diese ominösen Becher Caffee-to-go. Wenn man genau untersucht, aus was sie bestehen, findet man Papier. Aha ! - Wenn man nun den Gegnern folgt, die ja auch gegen Plastik zu Felde ziehen, ergibt sich doch eine merkwürdige Tatsache. Nehmen wir also an, man folgt den Gegnern. Worin werden dann Lebensmittle und Getränke abgepackt? Könnte Glas, Metall oder wieder Papier/Karton sein, etwa wie Tetrapacks. Grundsätzlich sind dabei die Auflagen zur Hygiene und Erhaltung der Genussfähigkeit (Haltbarkeitsdatum) und die Transportsicherheit ein zu halten. Ah ja, soso. Und was beudeutet das für die angeblich zu rettende Umwelt? Es ändert sich doch gar nichts, denn alle Ersatzgefässe und Verpackungen belasten weiter die Umwelt allein schon durch ihre Erzeugung aus Grundstoffen und die geweiligen spezielle Entsorgung ist weiter zu bewältigen. Fazit = viel Geschrei ohne Hirn und Ersatzlösungen. Auch diese Herrschaften würden es sich nicht bieten lassen, wenn Lebenmittel aller Art nicht mehr so haltbar und sicher sind, wie heute, aber trotzdem teurer wegen des erhöhten Aufwandes werden. Der Berg an weg geworfenen Lebensmitteln würde sich noch vergrössern und das bringt wieder andere auf dlie ...............die auch nix anderes zu tun haben.

ch / Vor etwa 1 Jahr

Da stimm ich Hajo zu. Hier wird mal wieder das Pferd von hinten aufgezäumt. Erst mal sich mit den flächendeckend wichtigeren Dingen beschäftigen und das Recycling- bzw Pfandsystem einführen. (Wäre ja auch Zeit) Wasser trinken alle, Nespresso-Kapseln benutzt nicht jeder (heisst nicht, dass ich die Alukapseln befürworte)! Auf jeden Fall ist hier Aufklärung und Sensibilisierung gefragt, um die Spanier dem Thema Umweltschutz etwas näher zu bringen. Das Pfandsystem ist in D ein alter Hut, -hier ist es Neuland! Leben wir hier in Europa?

Hajo Hajo / Vor etwa 1 Jahr

Wieder mal typischer und blinder Aktionismus. "Wir tun ja was" !! Aha, soso, aber nie das Richtige. Wie viel Millionen Aludosen jährlich im Müll landen, juckt den Govern wohl nicht. Von den Millionen Plastikflaschen ohne Pfand hat er auch keine Ahnung. Aber wegen dieser im Vergleich minimalsten Menge von Kaffeekapseln wird Theater gemacht. Die Herrschaften sollte sich endlich mit der Nützlichkeit von Pfandflaschen befassen und umsetzen und sich um Peanuts kümmern. Und wenn sie schinb nicht wissen sollen sie nach MUC fliegen und sich das System vom Stadtreferenten erklären lassen.

Nörgelbert / Vor etwa 1 Jahr

Bravo !! Dann fegt doch bitte die Teekapseln sofort mit vom Markt ! Der Aufgussbeutel stellt immer noch den besten Kompromiss zwischen Bequemlichkeit und Umwelt dar - wenn man es schon nicht hinbekommt , ein "Teeei" zu benutzen . Wer mal auf Kuba war hat gesehen , dass man Kaffee auch in einer abgeschnittenen Sockenspitze aufbrühen kann . Und der schmeckt vooorzüglich !!