Wirtschaftswachstum kommt nicht bei den Bürgern an

| | Palma, Mallorca |
Maria Llompart, Alejandro Texías, Baltasar Picornell, Francina Armengol, Carles Manera, Carmen Planas und Josep Valero bei der V

Maria Llompart, Alejandro Texías, Baltasar Picornell, Francina Armengol, Carles Manera, Carmen Planas und Josep Valero bei der Vorstellung des Berichts.

Foto: M. A. Cañellas

Die Balearen sind die spanische Region, in der der Reichtum der Bewohner am langsamsten ansteigt. Das geht aus einer Studie des "Sozioökonomischen Rats" (CES) hervor, die am Freitag vorgestellt wurde. Es ist das erste Mal in dieser Legislaturperiode, dass eine solche Erhebung durchgeführt wurde.

Demnach stieg der Durchschnittslohn der Balearen-Bürger im vergangenen Jahr um 1,2 Prozent. Im gesamtspanischen Schnitt lag die Steigerung bei ganzen 2,8 Prozent. Der CES-Vorsitzende Carles Manera glaubt, dass der Grund im Wachstumsmodell der Inseln liegt. Bei der Höhe des Durchschnittslohns lägen die Balearen mit 25.772 Euro nämlich an siebter Stelle der insgesamt 17 Autonomen Gemeinschaften des Landes. (cze)

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Carmen / Vor 17 Tage

Auf den Balearen ist bekanntlich die vorherrschende Arbeitswelt von Hotels und Gatro bestimmt. Das soll uns jetzt wundern, dass vom Wachstum der größte Teil bei den Besitzenden hängenbleibt? Und dass bei der arbeitenden Bevölkerung davon fast nichts ankommt? Schon mal überlegt, dass die gesamte Hotel- und Gastro-Branche auf den Balearen überwiegend sogen. prekäre Arbeitsverhältnisse mit fast ausschließlich befristeten Laufzeiten und Geringverdienern hat? Bei Saisonende ist bei den meisten bis zum nächsten Saisonbeginn "Fastenzeit" mangels Geld angesagt - und in den Kassen der Branchenbetreiber brummt es. Tolle perverse Branche.