Palma-Hafen erhöht Gebühren für Nebenkosten deutlich

| | Palma, Mallorca |
Mallorcas Hafenbehörde APB erhöht zum 1. Januar die Preise für Wasser und Strom deutlich. Inselregierung und Stadtverwaltung gaben bereits im November grünes Licht.

Mallorcas Hafenbehörde APB erhöht zum 1. Januar die Preise für Wasser und Strom deutlich. Inselregierung und Stadtverwaltung gaben bereits im November grünes Licht.

Foto: Peter Smiatek

Die Hafenverwaltung APB von Mallorcas Inselhauptstadt erhöht die Gebühren für Wasser und Strom zum 1. Januar um 20 Prozent. Das betrifft Reedereien und anliegende Unternehmen.

Die Erhöhung wurde von der Balearenregierung und Palmas Stadtverwaltung schon im November genehmigt - mit der Begründung, einen sparsameren Umgang mit diesen beiden auf der Insel knappen Gütern fördern zu wollen.

Die Hafenbehörde gab an, mit den Einnahmen zur Verbesserung der Infrastruktur und der Dienstleistungen für die Betreiber beitragen zu wollen. Das Geld müsse aus eigenen Mitteln aufgebracht werden, da das Budget aus dem Staatshaushalt für andere Zwecke verwendet werde.

Betroffene, darunter insgesamt rund 600 Unternehmen, kritisieren die Maßnahme. Der Arbeitgeberverband für maritime Tätigkeiten Apeam etwa hält den Anstieg für "übertrieben" und hätte sich eine Staffelung gewünscht. Folglich würden auch die Produktionskosten der Unternehmen ansteigen, was sich auf die Wettbewerbsfähigkeit auswirke, so Apeam.

Erst vor kurzem wurde bekannt, dass auch die Frachtpreise ab 2020 aufgrund des EU-Nachhaltigkeitsplans zur Reduzierung der CO2-Emissionen auf Schiffen steigen werden. Der Übergang zu nachhaltigeren Kraftstoffen bedeutet für Reedereien millionenschwere Investitionen, die sich auch auf die Vertriebsgesellschaften auswirken werden. (dise)

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Hajo Hajo / Vor 11 Monaten

Für Leseschwäche User wiederholt = "Betroffene, darunter insgesamt rund 600 Unternehmen, kritisieren die Maßnahme.

Die Hafenbehörde gab an, mit den Einnahmen zur Verbesserung der Infrastruktur und der Dienstleistungen für die Betreiber beitragen zu wollen. Das Geld müsse aus eigenen Mitteln aufgebracht werden, da das Budget aus dem Staatshaushalt für andere Zwecke verwendet werde."

Wer den Hafen und seine Betriebe gar nicht kennt, sollte sich hier raus halten. Eine ausdauerde Besichtigung würde helfen, aber wer hier gar nicht wohnt dem wirds wohl eher nicht nutzen..

Metti / Vor 11 Monaten

Majorcus: Versorgunstransporte sind auch nicht alle Notwendig. Aber man sieht, auch DU lernst dazu. Du grenzt mittlerweile. die KFZtransportierenden Fähren aus. Obwohl diese ja auch Versorgungsgut via LKW am Bord haben. Dad kann man gar nicht ausgrenzen. Ich bin froh, das du hier keine politische Handhabe hast. Sonst würde irgendwann der Satz "Mallorca den Mallorquiner + Majorcus ( natürlich )" wieder stimmen

Majorcus / Vor 11 Monaten

Verantwortungsbewusst wäre, alle Nutzer des Hafens auch alle damit verbundenen Kosten für Infrastruktur und Naturschäden (NOx, CO2, Feinstaub etc.) tragen zu lassen. Während zwingend erforderliche Lebensmittel- und sonstige Versorgungs-Transporte vergünstigt bepreist werden sollten, wäre es angemessen, Spaßtouristen wie z.B. Auto-Übersetzer oder Kreuzfahrer den erhöhten (doppelten?) Preis zahlen zu lassen.