Lufthansa rechnet mit langer Krise der Luftfahrtbranche

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Blick auf den Flughafen von Mallorca.

Blick auf den Flughafen von Mallorca.

Foto: Ultima Hora

Der Vorstand der auch nach Mallorca fliegenden Lufthansa erwartet keine schnelle Rückkehr der Luftverkehrsindustrie auf das Niveau vor der Coronakrise. Nach einer am Mittwoch verbreiteten Einschätzung von Konzernchef Carsten Spohr wird es Monate dauern, bis die globalen Reisebeschränkungen vollständig aufgehoben sind und Jahre, bis die weltweite Nachfrage nach Flugreisen wieder dem Vorkrisen-Niveau entspreche.

Lufthansa reagiert deswegen mit einem "ersten Restrukturierungspaket" auf den erwarteten deutlichen und nachhaltigen Nachfragerückgang. Die Flugbetriebe der Lufthansa-Group sollen verkleinert und verschlankt werden, für eine dauerhafte Kapazitätsreduktion sollen mehr als 40 der insgesamt 763 Flugzeuge stillgelegt werden, teilte der Konzern mit.

Am umstrittensten dürfte die Ankündigung sein, dass der Flugbetrieb der Germanwings beendet wird. Die Zielsetzung, den Flugbetrieb aller Eurowings-Partnerairlines auf eine betriebliche Einheit unter der Marke Eurowings zu bündeln, solle beschleunigt werden, so Lufthansa. Daher komme nun das Aus für die seit 2002 fliegende Germanwings, die jahrelang die wichtigste Low-Cost-Tochter der Lufthansa war.

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Hajo Hajo / Vor 1 Monat

Mein Gott, hören Sie endlich auf alte Kamellen zu verbreiten. das ist Schnee von Vorgestern und hat mit meinem Beitrag nix zu tun.

Ich sprach NUR von optimalen Passagiertransporten per Flugzeug und eiliger Luftfracht nach Mallorca und den Folgen die passieren, wenn das entfällt.

Majorcus / Vor 1 Monat

@HajoHajo: Medikamente so weit entfernt produzieren zu lassen birgt ein hohes Versorgungsrisko - fragen Sie mal Ihren Apotheker, was derzeit wegen Lieferengpässen nicht verfügbar ist ... Auch ein gute Idee: 90 % der PSA in China herstellen zu lassen, dmait der Höchstbietende (hier: USA sehr viel abgreift ...). Die Verlagerung auf Busse & elektrifizierte Schine ist alternativlos, weil PKW zu ineffizient transportieren. Dazu braucht es keine neuen Fahrwege, nur weniger PKW. Alle oben geschreiben Fakten entsprechem Ihrem: "Also klar, je mehr Passagiere und Fracht in einem Transportmittel auf einmal befördert werden können, um so ökonomischer und ökologischer ist es."

HajO Hajo / Vor 1 Monat

Wichtig ist und bleibt, dass die Cargo-Flüge nicht unterbrochen werden. Denn auch der davon abhänge Post- und Paketdienst, u.A. eilige Medikamente und etc. müssen so schnell wie möglich an die Empfänger transportiert werden. Die Zeiten wo das alles mit LKW und Segelschiffen Wochen unter wegs war, kann man sich nicht mehr leisten.

Was Passagiere betrifft, würde ihre Beschränkung dazu führen das Problem auf den Erdboden zurück zu verlagern. Und das wäre ja dann der totale Gau. Je mehr Schienenwege gebaut werden, um so mehr Verluste an Flächen und große geologische Probleme, da Züge nicht einfach Berge und Täler überqueren können. S21 bekommt somit eine ganz neue zukünftige Bedeutung.

Ach ja, die größten Länder der Welt haben die größten Eisenbahnnetze. Sie fahren zu 80% noch mit gigantischen Diesellokomotiven über Entfernungen, die man sich bei uns gar nicht vorstellen kann. z.B. Kilometer lang mit Erz beladen zu den Häfen oder von Küste Ost nach West.

Also klar, je mehr Passagiere und Fracht in einem Transportmittel auf einmal befördert werden können, um so ökonomischer und dökologischer ist es. Sh. das Prinzip eines Busses. sowie der Bahnen und Großcontainerschiffe.

wala / Vor 1 Monat

Sagt der Richtige: Ich hoffe, daß man sich wieder mehr auf die Familie und Gemeinschaft konzentriert, als im Handy, sozialen Netzwerken o.ä.in der doch großteils heerschenden Anonymität zu versinken

Majorcus / Vor 1 Monat

Die Krise der Luftfahrt wird zeigen, dass die Menschheit auch mit viel weniger Flugreisen gut und gesünder leben kann - sogar Urlaub im Heimatland scheint wieder denkbar. Allerdings gibt es keinen besseren Weg, um Infizierte aus Risikogebieten einzufliegen, damit die örtliche Bevölkerung einen erneuten Ausbruch der Krankheit erleidet. Gleichzeitig einen Chance für das Klima! Besser klimaschädliche Brachen abwickeln und klima-positive Branchen für die Zukunft aufbauen. Um die Existenz-Grundlage für die nachfolgenden Generationen zu erhalten.

frank / Vor 1 Monat

Pleiten in der Luftfahrt gibt es fast jährlich.Und die eine oder andere Krise ebenfalls.Genauso Gastronomie.Wenn man spitz auf Knopf rechnet ohne Rücklagen, sind 4 - 8 Wochen Totalausfall verheerend.Vielleicht ist diese, für viele schwere Zeit auch mal ein Denkanstoß über die eigene Geschäfts-/Lebensführung.Ich hoffe, daß man sich wieder mehr auf die Familie und Gemeinschaft konzentriert, als im Handy, sozialen Netzwerken o.ä.in der doch großteils heerschenden Anonymität zu versinken.Wäre schön, wenn man sich wieder auf die wesentlichen Dinge des Lebens konzentriert.