Santanyí

Reich an Calas und Sandstein

santanyi, centro del pueblo

Vom Salinenkap im Südosten der Insel bis hin zur Goldenen Bucht: Kaum ein anderes Dorf auf Mallorca kann mit so vielen Calas aufwarten wie Santanyí. Auf 35 Kilometer Küstenlinie reihen sich illustre Küstengemeinden und Badebuchten aneinander wie etwa Cala d'Or, Cala Gran, Cala Esmeralda, Cala Figuera, Cala Llombards, das Naturschutzgebiet Cala Mondragó und das Fischerdörfchen Portopetro.

Und Santanyí selbst? Leicht ist der Besucher geneigt, das Dorf links liegen zu lassen. Die Gemeinde ist ein Ort, dessen Reize entdeckt werden wollen. Es gibt sie - kein Zweifel. Berühmt ist Santanyí für seinen golden schimmernden Sandstein, aus dem im Ort viele alte Häuser errichtet sind. Ein weiteres sehenswertes Bauwerk ist das ehemalige Stadttor Porta Murada.

Schon früh in den 1950er Jahren wurden die Küsten vom Tourismus entdeckt. Die Ferienhäuser und Hotels, die dort zunächst im weißen Ibiza-Baustil entstanden, brachten kontinuierlich Geld in die Kassen des Rathauses. Spätere Zuzügler kamen vor allem als Norddeutschland. Sie ließen sich im Dreieck zwischen Santanyí, S'Alqueria Blanca und Cas Concos, das schon zu Felanitx gehört, nieder. „Hamburger Hügel” hieß die Gegend fortan. Die Hanseaten bauten im Landesinnern ihre Häuser, segelten an der Küste und pflegten Diskretion, wie sie das auch heute noch gerne machen.

Im Winter ist Santanyí die Ruhe selbst. Aber im Sommer verwandelt sich der samstägliche Wochenmarkt in einen bunten Treffpunkt für Urlauber, Residenten und Einheimische.

Orte in der Nähe

In einem Dorf, in dem traditionell darauf gewartet wurde, dass Meerwasser zu Salz verdampft, ist das Zeitempfinden ein anderes. Wohl aus diesem Grund verwundert es niemanden, dass in der Bar Estarellas im Februar noch immer die Weihnachtsdeko an der Wand prangt. Zwei Häuser weiter befindet sich die Casa Manolo, ein seit Jahrzehnten beliebtes Fischlokal. Auch in mehr...

In Palma und in vielen Dörfern der Insel herrscht sonntags meist nur eines: tote Hose. Nicht so in Felanitx. Am Tage des Herrn ist dort großer Wochenmarkt, und die Besucher kommen teils per Busladung angereist, um durch die Gassen mit den vielen Ständen zu schlendern. Auf den Treppenstufen vor der Kirche ergibt sich ein kunterbuntes mehr...

Die weiten Felder, die das Dorf umgeben, trägt Campos im Namen. Das Wort ist lateinischen Ursprungs und bedeutet Felder, Äcker. Das schon allein gibt klar zu erkennenm, wie erdverbunden und verwurzelt die Einwohner des Dorfes im Süden Mallorcas sind. Mehr noch: der Flurname geht vermutlich auf die römischen Siedler zurück und hielt sich auch während mehr...

Porreres ist eines jener Dörfer auf Mallorca, die nicht unbedingt am Weg liegen. Wer von Palma aus in den Südosten will, nimmt die Autobahn über Llucmajor nach Campos, Santanyí oder Felantix. Wer nach Manacor muss, fährt gleich auf der autobahn-artig ausgebauten Trasse über Montuïri dorthin. Porreres lieg im toten Winkel, und wird deshalb gerne von mehr...

Restaurants in der Nähe

Hier kann man kreative Küche mit mediterranen, französischen und exotischen Akzenten und Blick über den Hafen von Cala d'Or genießen. Seit 1988 und Dank konstant guter Leistungen ist die Küche von Gérard Deymier und seinem Team bei Einheimischen und Insel-Besuchern beliebt. mehr...

Das Restaurant Hostal Playa aus dem Jahr 1921 gehört zu einem der ersten Hotels in Colonia de Sant Jordi. Das Hostal hat zwei Sterne und befindet sich in in erster Linie der Bucht "Cala Galiota" mit bester Aussicht auf Colonia de Sant Jordi und den Süden von Mallorca. mehr...

Bar mit Live-Musik, die sich im Süden der Insel innerhalb von acht Jahren zu einer Institution gewandelt hat. Hier treten mit einer gewissen Regelmäßigkeit mallorquinische Bands wie Jay Kay Band, Cool Daddies, The Hot Rodders, Wonderbrass, Funkadictos oder die Sängerin Alejandra Burgos auf. mehr...