Zwei der Männer bei ihrer Festnahme am Freitag. | Ultima Hora

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Zwei Väter der 13 wegen mutmaßlicher Brandstiftung festgenommenen Deutschen haben sich zusammen mit einem Anwalt nach Mallorca begeben, um hier die Freilassung der Männer zu erwirken. Man wolle mit den Ermittlungsbehörden verhandeln, sagten sie der "Bild"-Zeitung. Man sei überzeugt, dass die Touristen unschuldig seien.

Die jungen Männer aus Münster waren am Freitag in U-Haft genommen worden, weil sie verdächtigt werden, die Bar "Why Not" in Arenal angezündet zu haben. Sie sollen von einem Hotelbalkon aus eine brennbare Flüssigkeit auf das Vordach des Lokals gegossen und Zigarettenkippen hinterhergeworfen haben.

Die Väter sagten jedoch der "Bild"-Zeitung, anhand von Fotos und Whatsapp-Verläufen nachweisen zu können, dass alles ganz anders verlaufen sei. Man habe vollstes Vertrauen in die spanische Justiz. Die 13 Männer schweigen bislang, ihnen drohen bis zu zwei Jahre U-Haft.

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Vater Peter D. sagte der "Bild"-Zeitung: "Das sind alles fest im Leben verankerte Jungs, sie arbeiteten von früh bis spät in der Landwirtchaft, sechs waren in der freiwilligen Feuerwehr. Das sind keine Trunkenbolde." Vater Ludwig E. äußerte: "Auf unabsehbare Zeit eingesperrt in einem spanischen Knast, das halten unsere Jungs nicht aus."